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Artikel der Nürnberger Nachrichten, Lokalmeldungen, vom 19.03.2008
NPD will Neonazis nach Nürnberg holen
Rechtsradikale Partei hat Großdemo für 1. Mai angemeldet - Demokraten protestieren
Weblink: Diesen Artikel online anklicken
Redner und Musikgruppen auf der Nazi-Demo (März 2008)
Nach Informationen des Internetportals RechtsextremismusDokumentation (www.redok.de) sind als Redner neben dem Nürnberger BIA-Stadtrat („Bürgerinitiative Ausländerstopp“) Ralf Ollert (NPD-Landeschef in Bayern) auch dessen Stellvertreter Sascha Roßmüller gebucht. Weitere Redner: Bundes-Parteichef Udo Voigt und der JN-Vorsitzende Michael Schäfer. Im musikalischen Begleitprogramm: Jörg Hähnel (rechter "Barde") sowie Oliver Podjaski (Sänger und Gitarrist der Band "Hauptkampflinie").
Zitat aus www.redok.de, Artikel "Mai-Demonstration mit SS-Verherrlicher" vom 1.3.08: "Mit einem weiteren Musiker soll speziell die neonazistische Skinhead- und Kameradschafts-Szene gelockt werden: als Sänger und Gitarrist der Gruppe "Hauptkampflinie" (HKL) ist Oliver Podjaski aus Kassel schon seit zwölf Jahren im Einsatz. Die Band ist nicht nur auf NPD-Veranstaltungen, sondern auch schon öfter auf Konzerten des internationalen Neonazi-Netzwerks "Blood & Honour" aufgetreten. Als HKL-Frontmann besang Podjaski die SS und deren Ehrenabzeichen "Totenkopfring" ("Du stehst im Kreis der Schwarzen Sonne ... trägst du den Ring, der das Symbol des Todes trägt") und feierte den Polizistenmörder Kay Diesner als "Helden" ("Du bist stets ein aufrechter Deutscher gewesen, zur Gewalt haben dich diese Schweine getrieben"). Die Hardcore-Musikanten von HKL sollten bereits im Sommer 2006 beim "Bayerntag" der NPD aufspielen, doch kurz vor der Veranstaltung verbot die Stadt Regensburg den Auftritt der Nordhessen. Im Oktober 2006 wollte HKL gemeinsam mit der tief im "Blood & Honour"-Milieu verwurzelten Dortmunder Band "Oidoxie" beim Kasseler Rocker-Club "Bandidos" auftreten, doch die Polizei verhinderte das Konzert."
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