Adresse des Dokuments: http://www.nazistopp-nuernberg.de/archiv-und-suche-2008---2014_index3.htm
Titel des Dokuments: Archiv und Suche 2008 - 2014
 

Hier finden Sie ältere Artikel von Februar 2008 bis Dezember 2014. Sie können zusätzlich mit Suchbegriffen gezielt nach Beiträgen dieser Homepage suchen.

Klicken Sie links den entsprechenden Zeitraum an. Die jeweils jüngeren Artikel sind "oben" zu finden, die älteren weiter "unten". Diese Reihenfolge gilt auch für die Beiträge des jeweiligen Monats.

Sie können unsere Artikel jetzt auch über Suchbegriffe durchforsten (google-Suche). Wenn Sie die google-Suchergebnisse anklicken, müssen Sie dann teilweise noch die jeweilige Monats-Seite durchsuchen, da sich auf einer Seite meist mehrere Artikel befinden.


Das Nürnberger Bündnis Nazistopp gibt es seit den Protesten gegen den Aufmarsch von 1500 Neonazis am 1. Mai 2008 in Nürnberg. Unser Ziel ist die Verhinderung und Eindämmung von extrem rechten Aktivitäten, nicht nur in Nürnberg, sondern auch anderswo. Zu diesem Zweck arbeiten wir mit anderen antifaschistischen Initiativen zusammen.

Auszug aus unserer ersten Pressemitteilung vom Februar 2008, damals noch unter dem Namen "Nürnberger Bündnis gegen den NPD-Aufmarsch am 1. Mai 2008":

"Die NPD plant für den 1. Mai 2008 eine bundesweite Großdemonstration in Nürnberg, unter dem Motto: 'Sozial geht nur national'. Der Anmelder Jens Pühse ist Mitglied des Bundesvorstands der NPD. Er war bis zu deren Verbot 1992 führendes Mitglied der neonazistischen „Nationalistischen Front“ (NF), die sich u.a. durch die Veranstaltung von Wehrsportlagern hervortat. (...) Dass die Anmeldung einer Demonstration mit einem nur wenig kaschierten national-sozialistischen Motto gerade in Nürnberg eine besondere Provokation darstellt, bedarf keiner besonderen Erläuterung. Dass die soziale Frage gerade am 1. Mai von Rechts besetzt werden soll, knüpft einerseits nahtlos an den historischen Nationalsozialismus an. Andererseits ist zu befürchten, dass öffentliche Auftritte der NPD dieser Partei sozial verunsicherte Menschen zutreiben werden.

Von besonderem Interesse wird auch in diesem Jahr für uns NürnbergerInnen sein, wie sich die Verwaltung der Stadt Nürnberg zu diesem Geschehen verhält. In den letzten Jahren wurden seitens des Rechtsamtes - und das heißt natürlich auch seitens der Stadtspitze – keine aktiven rechtlichen Schritte gegen die rechtsextremistischen Umtriebe unternommen. Das ist umso unverständlicher, als bereits das Zustandekommen der Demonstration der Rechten für diese selbst einen Erfolg darstellen und ihnen in jedem Fall Öffentlichkeit garantieren wird - an einem Tag, der für alle Nicht-Gestrigen den Gewerkschaften und der Arbeiterbewegung gewidmet ist."