Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
      
 
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Gräfenberg: Open.mind.Festival am Samstag, 12.9.09 ab 17 Uhr (August 2009)

Nicht nur Anti-Nazi-Demos finden in Gräfenberg statt, sondern zum dritten Mal auch das Open.mind.Festival. Die Veranstalter, u.a. das Bürgerforum Gräfenberg, meinen: „…nutzt den Herbstabend der ein Sommerabend wird und genießt eine Musikmischung die direkt vom Ohr, über den Körper ins Bein geht und eins klar signalisiert wir leben schöner ohne Nazis“. Auftretende Bands: Sonic Carrera Club, Pitch Tuner, Lingua Loca und LaBrassBanda. Weitere Infos: hier klicken!.

Antifaschistische Kurznachrichten (August 2009)

Zusammenfassung einiger Nachrichten, die uns in den letzten drei Wochen erreicht haben:
  • Nürnberg: Der "Baum für die Menschenrechte" in der Veit-Stoß-Anlage (Gostenhof) wurde nach diversen Angriffen inklusive Hakenkreuz-Schmiererei im August erneut attackiert und abgesägt. Mittlerweile seien fünf "überwiegend jugendliche Täter" von der Polizei gefasst worden, die angeblich nur "aus Frust" gehandelt hätten. Claus Haupt vom Nürnberger Kultur- und Freizeitamt hält diese Aussage für wenig glaubwürdig (Nürnberger Nachrichten online, 26.8.09).

  • Gräfenberg: Am 22.8.09 marschierten 50 Neonazis vom Freien Netz Süd durch Gräfenberg (dortiger Nazi-Aufmarsch Nr. 42). Anmelder waren der Nürnberger BIA-Stadtrat Sebastian Schmaus sowie Norman Kempken, ehemaliges Mitglied der verbotenen Fränkischen Aktionsfront. Das Bürgerforum Gräfenberg meldete diesmal keine Gegenkundgebung an und sah "die zuständigen Behörden und politischen Entscheidungsträger klar in der Verantwortung, diesem Aufmarschterror endlich mutig und entschlossen entgegen zu treten." Kurzkommentar: Die "zuständigen Behörden" waren natürlich auch diesmal nicht "mutig und entschlossen". In Bayern scheint eines der obersten Grundrechte das von Neonazis auf unbehelligte Demonstrationen zu sein. So wird der in Bayern sowieso schon besonders große braune Sumpf immer größer.

  • In Fürth fand am 21.8.09 eine Demonstration der Antifaschistischen Linken Fürth gegen eine Neonazi-Veranstaltung in der Gaststätte "Kurgarten" statt. Referent bei den Rechtsradikalen aus den Kreisen des "Freien Netz Süd" sei Jürgen Schwab aus Nürnberg gewesen. Die Wirtin habe laut indymedia-Bericht (hier klicken!) "keine Probleme" mit den rechten Gästen.

  • Nürnberg: Der NPD-Kreisverband Nürnberg ruft laut "Blick nach Rechts" (19.8.09) "seine Mitglieder und Anhänger auf, sich für die Tätigkeit als ehrenamtliche Verwaltungsrichter zu bewerben. Auf diese Weise wolle man im Justizwesen mitwirken und den „Einfluss der nationalen Kräfte verstärken“, erklärte Ralf Ollert, Nürnberger Stadtrat des NPD-Ablegers Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) und bayerischer NPD-Landesvorsitzender. Konkreter Anlass des NPD-Aufrufs ist der Umstand, dass die Stadt Nürnberg für das Verwaltungsgericht Ansbach für die am 1. April 2010 beginnende fünfjährige Amtsperiode Personen als ehrenamtliche Verwaltungsrichter sucht" (vollständiger Artikel: hier klicken!).

  • Nürnberg, 17.8.09: Die im Internet großspurig angekündigten Spontan-Aktionen ("Flashmobs") von Neonazis zu Ehren des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß waren nicht nur in Nürnberg ein Reinfall (Artikel zu Nürnberg: hier klicken, Artikel zur überregionalen Resonanz: hier klicken!). Grund zur Entwarnung besteht dennoch nicht: Viele relevante Nazigruppen scheinen von der Teilnahme abgeraten zu haben, so dass die geringe Zahl der Teilnehmer nichts über die Mobilisierungsfähigkeit der Nazi-Szene aussagt.

  • Wunsiedel: Ein offizieller Nazi-Gedenkmarsch in Wunsiedel durfte wie auch schon in den Vorjahren nicht stattfinden (hier klicken!).

Nürnberg: "Antifaschistischer Treffpunkt" von ver.di jeden Dienstagabend um 17 Uhr vor dem Tønsberg-Laden (August 2009)

Die Gewerkschaft ver.di plant unter anderem, jeden Dienstagabend einen "Antifaschistischen Treffpunkt“ vor dem Tønsberg-Laden in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße in Nürnberg durchführen. ver.di bewertet die bisherigen Protestaktionen an besagtem Ort (hier klicken!): "Es ist uns in den letzten Monaten gelungen, die breite Öffentlichkeit über den Laden als Fokus der neuen Rechten aufzuklären, die zunehmend versucht, sich scheinbar in der Mitte der Gesellschaft zu platzieren. Wir werden uns auf eine langfristigen Auseinandersetzung einstellen müssen."

München: Neonazi-Netzwerk "Freier Widerstand Süd" wieder aktiv (August 2009)

Diese im Vergleich zum "Freien Netz Süd" derzeit NPD-nähere süddeutsche Neonaziströmung ist auch in Nürnberg aktiv ("Freie Nationalisten Nürnberg"). Führender Aktivist sei laut redok u.a. Philipp Hasselbach, München. Zur Einschätzung schreibt redok: "Mit der Neugründung des FW Süd baut er [Hasselbach] nun erneut eine Struktur auf, die in den Reihen der radikalen Neonazis Fußvolk und Nachwuchskräfte für die NPD rekrutiert. Für die bayerische NPD bedeutet es den Versuch, die durch das Wegbrechen des "Freien Netz Süd" entstandene Lücke zu schließen und erneut eine Vorfeldorganisation innerhalb der radikalen Neonazi-Szene zu schaffen."

Zum kompletten redok-Artikel: hier klicken!.