Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
       
 
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*** Coburg, 20.5.24 (Montag), 21.30 Uhr vor dem Gasthaus "Goldenes Kreuz", Herrengasse: Kundgebung gegen Fackelzug rechtsgerichteter Studentenverbindungen (Grüne Jugend, Grüne, Comun e.V.)
*** Nürnberg, 23.5.24 (Donnerstag), 17 Uhr, Kornmarkt: Kundgebung "75 Jahre Grundgesetz" (Omas gegen rechts)
*** Nürnberg, 29.5.24 (Mittwoch), 18.45 Uhr, Dieckmannstraße / BR-Einfahrt: Kundgebung "Kein Podium für die AfD!" Protest gegen "Bürgerdialog" des Bayerischen Rundfunks mit u.a. AfD-Rechtsaußen Petr Bystron (Nürnberger Bündnis Nazistopp)
*** Nürnberg, 2.6.24 (Sonntag), 16 Uhr, Kornmarkt: Kundgebung "Keine Rechtsextremen ins EU-Parlament" (Allianz gegen Rechtsextremismus)
*** Nürnberg, 7.6.24 (Freitag), ab 18 Uhr: Mahnwache (Kundgebung) gegen eine AfD-Veranstaltung mit Bystron, Roon, Rothfuß. Weitere Infos folgen (Nürnberger Bündnis Nazistopp)
*** Nürnberg, 15.6.24 (Samstag): Straßenfest "Für ein besseres Zusammenleben" (DIDF u.a.), Kopernikusplatz ab 14 Uhr. Weitere Infos: hier klicken!
*** Nürnberg, 23.6.24 (Sonntag), 12 Uhr Scheurlstraße Gedenkkundgebung, 13.30 Uhr Willy-Brandt-Platz Demonstration "25 years of failure. Gegen rechten Terror, die rassistische Kontinuität und das Vergessen" - 25 Jahre nach dem mutmaßlich ersten mörderischen NSU-Anschlag in Nürnberg (Das Schweigen durchbrechen). Weitere Infos: hier klicken!
*** Nürnberg, 6.7.24 (Samstag), 12 - 18 Uhr im Gewerkschaftshaus Nürnberg: Szenario-Workshop "Was wäre wenn ... die AfD das Sagen hätte?" Kooperationsveranstaltung des Bündnis Nazistopp mit dem AK Antifa/Antira von ver.di. Keine Anmeldung erforderlich (außer Gruppen), Eintritt frei. Einlassvorbehalt gegen extrem Rechte inkl. AfD-Fans und -Funktionär*innen.

*** Download der aktuellen ver.di-Broschüre "Wenn die AfD an die Macht käme": hier klicken! Bisher 50.000 verkauft oder verteilt!
*** Download der aktuellen DGB-Broschüre "AfD - Keine Alternative für Beschäftigte": hier klicken!
*** Download des Arbeitspapiers vom August 2022 zur hiesigen Querdenkerbewegung ("Die Querdenkerbewegung in Nürnberg: Antipolitisch, irrational, rechtsoffen"): hier klicken! Allen RechercheurInnen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt!
*** Unser Facebook-Account: Nuernberger.Buendnis
*** Unser Instagram-Account: nazistoppnbg
*** Wir freuen uns über Spenden für unsere laufenden Aktionen und bedanken uns bei den bisherigen SpenderInnen! Zum Spendenkonto: hier klicken!

Nürnberg, 29. Mai: Keine Bühne der AfD! Gegen den Auftritt von AfD-Hardliner Petr Bystron in der "Wahlarena" des Bayerischen Rundfunks! Auf die Straße! / BR will Bystron ein Podium bieten - Wir fordern MitdiskutantInnen von der SPD und den freien Wählern auf, von der Teilnahme zurückzutreten (Mai 2024)
- aktualisiert -

Der Bayerische Rundfunk sieht sich veranlasst, dem AfD-Hardliner Petr Bystron am Mittwoch, den 29. Mai beim Format "BR24-Wahlarena" eine Bühne zu bieten. Wir sind entsetzt und meinen: Keine Bühne der AfD!

Kommt zur Mahnwache an den Eingang des BR, Wallensteinstraße / Ecke Dieckmannstraße: 29.05.2024, 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr.




Update: Nachdem sich der BR skandalöserweise verpflichtet fühlt, auch der extrem rechten AfD und deren Kandidaten Bystron ein Podium zu bieten, haben wir die vorgesehenen MitdiskutantInnen Thomas Rudner (SPD) und Christine Singer (Freie Wähler) sowie deren Parteien aufgefordert, von der Teilnahme zurückzutreten.

(Stand 17.5.24)

Zirndorf, 16. Mai: 200 auf der Straße gegen die AfD! / "Menschenrechte statt rechte Menschen" (Mai 2024)

Am 16. Mai demonstrierten etwa 200 Menschen vor der städtischen Paul-Metz-Halle in Zirndorf gegen eine Hallenveranstaltung der AfD. Eines der Transparente trug den Slogan: "Menschenrechte statt rechte Menschen".


Zirndorf, 16.5.24: Gegen die AfD! (Foto: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Am Rande der Gegendemo waren zehn rechte Aktivisten rund um das "Team Menschenrechte Nürnberg" (TM) zu sehen. Nachdem ihre wöchentliche Montagsdemo in Nürnberg zunehmend schrumpft (zuletzt 50 TeilnehmerInnen), scheinen sie sich zunehmend auf provozierende Gegenaktionen zu spezialisieren. Mitten unter den TM-Leuten auch eine langjährige frühere Aktivistin der rassistischen Truppe von "Pegida Nürnberg".

(17.5.24)

Nürnberg, 7. Juni: Auf die Straße! Gegen eine AfD-Wahlveranstaltung mit Bystron, Roon, Rothfuß! Stoppt die FaschistInnen! (Mai 2024)

Wir werden am Freitag, den 7. Juni gegen eine AfD-Wahlveranstaltung mit Petr Bystron, Elena Roon und Rainer Rothfuß in einer Gaststätte in der Nürnberger Hafengegend protestieren! Haltet euch den Abend frei! Weitere Infos über Ort und genaue Uhrzeit unserer geplanten Mahnwache folgen! Kein Fußbreit den FaschistInnen!




(Stand 16.5.24)

Nürnberg: Hakenkreuz und "antisemitischer Schriftzug" auf Bücke (Mai 2024)

Laut nordbayern.de (15.5.24) sprühten Unbekannte ein Hakenkreuz und einen "antisemitischen Schriftzug" auf eine Brücke im Nürnberger Westen.

nordbayern.de ("Großer antisemitischer Schriftzug und Hakenkreuz auf Nürnberger Brücke gesprüht", 15.5.24): hier klicken!

Bad Windsheim: Hakenkreuz in der Nähe des Denkmals für die ermordeten Juden und Jüdinnen (Mai 2024)

Laut flz.de (14.5.24) wurde ein Pfosten in der Nähe des Denkmals für die in der Nazizeit ermordeten Juden und Jüdinnen in Bad Windsheim mit einem Hakenkreuz beschmiert.

flz.de ("Goldenes Hakenkreuz in Bad Windsheim: Polizei sucht Zeugen", 14.5.24): hier klicken!

Fürth: Hakenkreuze auf dem Abenteuerspielplatz (Mai 2024)

Wie uns mitgeteilt wurde, wurden auf den Abenteuerspielplatz am Sternstundenkindergarten in Fürth Hakenkreuze gesprüht.

(14.5.24)

Erlangen, Kronach: Protestaktionen gegen rechts (Mai 2024)

Die große Demowelle gegen die AfD ist zwar abgeebbt, dennoch finden im Vorfeld der Europawahl erfreulicherweise immer wieder Aktionen gegen den rechten Ansturm statt, so am 11. Mai in Erlangen (kleinerer Protest gegen einen AfD-Infostand, Aktion Courage sowie Antifa-Café) und im oberfränkischen Kronach (250 demonstrierten "gegen Rechtsradikalismus", Omas gegen rechts).

Quellen: nn.de, np-coburg.de vom 11.5.24)

(13.5.24)

Pappenheim: Hakenkreuz, Sigrune und rechte Parolen im Stadtpark (Mai 2024)

Laut infranken.de (10.4.24) sprühten Unbekannte im Pappenheimer Stadtpark ein Hakenkreuz, eine Sigrune sowie mehrere extrem rechte Parolen unter anderem auf Parkbänke und Bäume.

infranken.de ("Pappenheim: Mehrere Graffiti in Pappenheim gesprüht - Zeugen gesucht", 10.5.24): hier klicken!

Zirndorf: Naziparole auf Fahrzeug von Subunternehmen der Deutschen Bahn (Mai 2024)

Wie Fürther Nachrichten (7.5.24, Printausgabe) schrieben, war auf einer Baustelle der Deutschen Bahn (DB) bei Zirndorf ein Firmenfahrzeug mit der Nazi-Parole "Führerhaus - Fahrer spricht Deutsch" unterwegs. Nach Konsequenzen befragt, habe ein Bahnsprecher zwar die Entfernung des konkreten Stickers verkündet, sich aber ansonsten bedeckt gehalten. Die Firma habe sich "von jeglicher rechtsradikaler Gesinnung distanziert".

Derartige Sticker werden von Nazi-Versandfirmen vertrieben und sind in den letzten Jahren bundesweit häufiger aufgetaucht (hier klicken!).

Nürnberg: Europakandidat der FDP Nürnberg gibt rechtsgerichtetem Medium Interview (Mai 2024)

Philipp Oelschlegel, Europakandidat der Nürnberger FDP, stellte sich für ein Interview mit dem rechtspopulistisch agierenden Schwarzenbrucker Ex-Unternehmer Peter Weber ("Hallo Meinung") zur Verfügung. Auf Webers Medienseiten wurde Oelschlegel als "interessanter junger Politiker" bezeichnet; der Interviewer war sichtlich zufrieden mit seinem öffentlich zelebrierten Kontakt zur bürgerlichen Mitte.

(7.5.24)

Nürnberg: Antifaschistin verhaftet - droht Auslieferung ins rechtsautoritär regierte Ungarn? (Mai 2024)

Wie verschiedene Medien (6.5.24) berichteten, wurde in Nürnberg eine linke Antifaschistin verhaftet. Im Stadtteil Gostenhof gab es eine mehrstündige Hausdurchsuchung; Straßen sollen abgesperrt worden sein. Angeblich soll die Frau Mitglied einer kriminellen Vereinigung sein und im Februar 2023 in Ungarn Neonazis attackiert haben, die an einem jährlich stattfindenden SS-Gedenkmarsch teilnahmen.

Möglicherweise droht die Auslieferung ins rechtsautoritär regierte Ungarn, dessen Justizsystem rechtsstaatlichen Maßstäben nicht genügt.

Noch am Tag der Verhaftung fand eine Solidaritätsdemonstration mit hunderten TeilnehmerInnen statt.

merkur.de ("Festnahme in Nürnberg: Hat linke Aktivistin (29) Neonazis verprügelt? Fall erinnert an Staatsaffäre in Italien", 8.5.24): hier klicken!, taz.de ("Autonome in Nürnberg festgenommen", 7.5.24): hier klicken!, br.de ("Nürnberg: Linksradikale verhaftet – Bundesanwalt ermittelt", 6.5.24): hier klicken!, nordbayern.de ("Böller und Pyrotechnik gezündet: Demo nach Festnahme einer linken Aktivistin in Nürnberg", 6.5.24): hier klicken!

Dietfurt: Demo gegen rechts in der zeitweiligen Nazi-Hochburg (Mai 2024)

Wie neumarktonline.de (6.5.24) schrieb, versammelten sich in der Stadt Dietfurt am vergangenen Wochenende etwa sechzig Menschen, um auf Einladung des Oberpfälzer Bündnisses für Toleranz und Menschenrechte gegen rechts zu demonstrieren. Dietfurt war zeitweise eine Nazihochburg (hier klicken!). Weitere Infos sind im verlinkten Artikel zu finden.

neumarktonline.de ("Gegen rechts demonstriert", 6.5.24): hier klicken!

Erlangen: 68-Jähriger wegen Volksverhetzung zu Geldstrafe verurteilt (Mai 2024)

Laut nn.de (3.5.24) wurde ein 68-jähriger Erlanger wegen Volksverhetzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Er hatte im Internet Grünen-Politikerinnen als "parasitäre Faschisten" beschimpft und einer von ihnen ein erfundenes Zitat zugeschrieben. Ob das Urteil bereits rechtskräftig ist, wissen wir nicht.

nn.de ("Volksverhetzung: Erlanger beschimpft Grüne als 'parasitäre Faschisten' und muss dafür zahlen", 3.5.24): hier klicken!

Ebern/Unterpreppach (Ufr.) sowie Weiden (Opf.): Rassistische Hetze in einer Landdisko und auf einer Party der FDP-Parteijugend (April / Mai 2024)

Im unterfränkischen Unterpreppach (Stadtteil von Ebern) wurde in der Disko "Kaiser" rassistische Hetze verbreitet. Wie bereits im Januar in Greding und im Februar in Höchstadt/Aisch wurden zu dem Song 'L'amour toujours' von Gigi D'Agostino rechte Parolen skandiert (in Greding war es die Nazi-Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus").

Ergänzung: Laut br.de (3.5.24) sollen während einer Party nach einem Landeskongress der FDP-Parteijugend in Weiden mehrere Mitglieder nach dem oben skizzierten Muster "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" gegrölt haben. Die Jungliberalen sprechen von zwei Rassisten, die aus Verband und Partei fliegen sollen, die Süddeutsche Zeitung (4.5.24, Printausgabe) schreibt von Informationen, nach denen "mindestens sieben" Julis bzw. FestbesucherInnen an der rassistischen Hetze beteiligt gewesen sein sollen.

Quellen: Eigene Berichterstattung, mainpost.de, Süddeutsche Zeitung sowie nordbayern.de ("Nazi-Parolen in fränkischer Disko? Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und sucht Zeugen", 29.4.24): hier klicken! und br.de ("Rechtsextreme Parole bei FDP-Nachwuchs – Landeschef 'schockiert'", 3.5.24): hier klicken!

Weidenberg (Lkr. Bayreuth): AfD sagte Wahlkampftermin mit EU-Spitzenkandidat Maximilian Krah ab / Gegenprotest ebenfalls abgesagt / Krah trat auch am 2. Mai in Höchstadt nicht auf (April / Mai 2024)
- mehrfach aktualisiert -

Laut diversen Medienberichten (26.4.24) sagte die AfD einen Wahlkampftermin mit EU-Spitzenkandidat Maximilian Krah im oberfränkischen Weidenberg (Lkr. Bayreuth) ab. Eine vom DGB geplante Gegendemo wurde daraufhin ebenfalls abgesagt.

Auch am 2. Mai in der städtischen Kulturfabrik Fortuna in Höchstadt / Aisch tauchte Krah nicht auf. Dort fand eine Gegenkundgebung vor der Halle unter dem Motto "Kein Kreuz den Faschisten – Der AFD den Wahlkampf vermiesen" mit mehr als 200 TeilnehmerInnen statt (nn.de 2.5.24 und 3.5.24 sowie fraenkischertag.de 3.5.24). Wie Nürnberger Nachrichten (3.5.24, Printausgabe) schrieben, wurde einer Journalistin des Medienhauses der Zutritt zum Wahlkampfauftakt verwehrt. Bezeichnend für die rechte Partei.

Aktueller Grund für die Absagen Krahs könnte die Spionagaffäre sein, in die sein Mitarbeiter Jian G. verwickelt zu sein scheint.

Maximilian Krah war im März 2023 Referent im Haus der extrem rechten Burschenschaft Frankonia in Erlangen. Im September 2023 flog die AfD aus einer Erlanger Gaststätte. Bei der AfD-Versammlung mit radikalem Publikum sollte ebenfalls Krah sprechen. In beiden Fällen gab es energischen Gegenprotest (wir berichteten).

np-coburg.de ("AfD sagt Wahlkampftermin mit Krah in Oberfranken ab", 26.4.24): hier klicken!

Allersberg: Skandalöse Straßenbenennung nach einem SA-Mann weiter umstritten / Kreative Umbenennungsvorschläge platziert (Mai 2024)
- aktualisiert -

Wie uns mitgeteilt wurde, haben Unbekannte die Allersberger Wilhelm-Burkhardt-Straße kreativ umbenannt, beispielsweise als Anne-Frank-Weg.


Allersberg: Aktueller Vorschlag für eine Straßenumbenennung (Foto: privat)

Laut nn.de (1.5.24, Paywall) steht das Projekt "Nazi-freies Allersberg" hinter der Aktion. Neben Anne-Frank-Weg wurden die Straßennamen Weiße-Rose-Weg sowie Waligoraweg vorgeschlagen (Stanislav Waligora war ein polnischer Zwangsarbeiter, der kurz vor Weihnachten 1941 in Allersberg gehängt wurde, weil er sich in eine deutsche Frau verliebt hatte und sie sich in ihn). Man solle Opfer ehren, nicht die Täter, wird die Initiative zitiert.

Die Vorgeschichte: In Allersberg geht es fast 80 Jahre nach Kriegsende nicht etwa um eine übrig gebliebene Nazi-Altlast. Nein, es geht um Wilhelm Burkhardt (1896 - 1949), nach dem trotz regionaler und überregionaler Proteste eine Straße in einem Neubaugebiet benannt wurde. Der Beschluss des Gemeinderats erfolgte 2021; vor Kurzem wurden die Straßenschilder aufgestellt. Der frühere SA-Mann war nach Kriegsende ein paar Monate Bürgermeister. Es ist nach wie vor unklar, wofür er geehrt wird (wir berichteten).

(1.5.24)

Nürnberg, 29. April: 500 gegen provokativen rechten Aufmarsch / Rechte Demo wurde blockiert / Sie kamen nicht nach Gostenhof (April 2024)

Mindestens 500 Menschen empörten sich am Montag, den 29. April unter dem Motto "Keine rechte Hetze in unserem Viertel! Gostenhof: antifaschistisch und solidarisch!" gegen einen rechten Aufmarsch, der ursprünglich durch das Szeneviertel Gostenhof und an einem linken Zentrum vorbei führen sollte. Doch daraus wurde nichts: Zeitweise wurde die rechte Demo blockiert, die Rechten kamen nicht durch und mussten schließlich umdrehen! Der Gegenprotest wurde von autonomen Gruppen initiiert, aber auch unser Bündnis und andere Gruppierungen hatten zur Teilnahme aufgerufen.


Nürnberg, 29.4.24: Straße in Gostenhof war dicht / wir waren auch dabei (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Die rechte Demo - ca. 80 AktivistInnen - wurde von den rechten Querdenkern vom "Team Menschenrechte" organisiert. Gesehen wurde neben den bekannten TM-Kadern ein AfD-Stadtrat, ehemalige Pegida-Nürnberg-AktivistInnen, ein Heimat/NPD-Kader (Rainer Hatz) sowie ein Mann, der das Transparent der Holocaustleugner -Demo vor einigen Jahren in Nürnberg mitgetragen hatte. Die extrem rechten StraßenaktivistInnen marschierten also vereint!

(29.4.24)

Bayreuth: Hakenkreuze und "rechtsradikale Parolen" auf Parkbänken (April 2024)

Laut bayreuther-tagblatt.de (30.4.24) schmierten Unbekannte einige Hakenkreuze und "rechtsradikale Parolen" auf zwei Bayreuther Parkbänke.

bayreuther-tagblatt.de ("Kripo Bayreuth sucht Zeugen: Unbekannte hinterlassen rechtsradikale Schmierereien", 30.4.24): hier klicken!

Nürnberg, 26. April: Gut besuchte Veranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube (April 2024)

Knapp 100 Menschen besuchten am 26. April unsere Veranstaltung mit dem 91-jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube im Gewerkschaftshaus Nürnberg und stellten Fragen an den Zeitzeugen. Ernst Grube verdeutlichte, wie massive Ausgrenzungen im Alltag als Kind einer jüdischen Mutter im Verlauf des Krieges und weiterer Radikalisierung des NS-Regimes in den Holocaust mündeten. Er verdeutlichte auch, dass es wichtig ist, sich widerständig zu zeigen und sich für ein soziales und die Menschen gleich behandelndes Gemeinwesen einzusetzen.


Nürnberg, 26.4.24: Der Holocaust-Überlebende Ernst Grube berichtete aus seinem Leben (Foto: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Wir bedanken uns beim Zeitzeugen, bei den zahlreichen BesucherInnen und den MitveranstalterInnen (ver.di Mittelfranken, AK Antira/Antifa sowie VVN-BdA Nürnberg/Fürth).

(27.4.24)

Oberasbach: Hakenkreuzsprüherei am Jugendhaus (April 2024)

Laut nn.de (24.4.24) sprühten Unbekannte ein Hakenkreuz an die Mauer des Oberasbacher Jugendhauses Oasis. Weiteres ist uns nicht bekannt.

nn.de ("Nazi-Schmierereien am Oberasbacher Jugendhaus Oasis", 24.4.24): hier klicken!

Nürnberg: 800 gegen die AfD / Zentrale Parole war Forderung nach einem sofortigen Verbot der extrem rechten Partei / Danke an alle HelferInnen und TeilnehmerInnen! (April 2024)
- ergänzt -

Etwa 800, nach Einschätzung von nn.de sogar 1000 Menschen demonstrierten mit uns trotz feuchtkaltem Aprilwetter durch Nürnberg. Zentrale Parole der Demonstration war die Forderung nach einem sofortigen Verbot der extrem rechten Partei. Die RednerInnen zeigten sich jedoch auch alarmiert angesichts massiver Missstände in der Gesellschaft (weiter zunehmende soziale Polarisierung) sowie nach rechts gerückter Positionen der meisten anderen Parteien. Wir bedanken uns herzlichst bei allen HelferInnen und bei allen, die an unserer Demo teilgenommen haben!

Unter den TeilnehmerInnen unserer Demo war auch Brigitte Williams, deren Ehemann 1982 in Nürnberg von Nazi Oxner ermordet worden war.


Nürnberg, 20.4.24: Demo für ein sofortiges Verbot der AfD, Auftakt am Kornmarkt. Rechts ein Kommentar zum heutigen Wetter (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Etwa 20 Aktive aus verschiedenen extrem rechten Szenen (AfD, rechte Querdenker, Nazis) hatten sich währenddessen zu einer Mini-Gegenkundgebung auf dem Hallplatz versammelt. Unter den dort Anwesenden hielt sich laut Endstation Rechts Bayern (X, 20.4.24) ein Vermummter auf, den die Polizei gewähren ließ. Angemeldet wurde die rechte Veranstaltung nach unseren Informationen von einem AfD-Aktivisten.

(20.4.24)

Fürth: Antisemitischer Hisbollah-Fan trat auf / Konzert vorzeitig abgebrochen (April 2024)

Wie verschiedene Medien (22.4.24) berichteten, trat am vergangenen Wochenende der bekennende Assad- und Hisbollah-Fan Hossam Jneed in Fürth auf. Angemeldet sei das Konzert des Sängers, der in seinen Texten auch gegen Jüdinnen und Juden hetze, als private Familienfeier. Vor Ort fanden Gegenproteste aus der syrischen Community statt; der Sänger soll das Konzert laut nn.de (22.4.24) "frühzeitig abgebrochen" haben.

Bei der Polizei sei eine Anzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung eingegangen. Ob sich Hossam Jneed in Fürth z.B. antisemitisch äußerte, ist bis jetzt unklar.

derwesten.de ("Antisemit gibt Konzert in Deutschland – unter den Augen der Behörden", 22.4.24): hier klicken!

Nürnberg, Erlangen, Hof: Weitere Aktionen gegen rechts fanden am Wochenende statt (April 2024)

In Erlangen versammelten sich Samstag, den 20. April etwa 400 Menschen unter dem Motto "Nie wieder ist jetzt". Am darauffolgenden Sonntag fand in Nürnberg an der Zeppelintribüne eine Kunstaktion gegen rechts statt, zu der 100 Interessierte erschienen waren. In Hof trafen sich an diesem Tag etwa 200 gegen den Rechtsruck.

(Quellen: nn.de 20.4.24, br.de sowie frankenpost.de 21.4.24)

(22.4.24)

Wachenroth: Hakenkreuze und "rechtsradikale Parolen" (April 2024)

Laut nn.de (17.4.24) haben Unbekannte in Wachenroth (Lkr. Neustadt/Aisch) zwei Hakenkreuze und "rechtsradikale Parolen" unter anderem auf eine Straße gesprüht.

Nürnberg, 20. April: Auf die Straße! Für ein AfD-Verbot! Stoppt die FaschistInnen! (März / April 2024)
- mehrfach aktualisiert-

Wir werden am 20. April auf die Straße gehen und ein sofortiges Verbot der AfD fordern! Allein die völkisch-rassistischen Positionen dieser Partei sind Grund genug!

Die Demonstration startet um 14.30 Uhr am Kornmarkt (kurze Auftaktkundgebung) und endet auch dort wieder mit einer Abschlusskundgebung.




Uns ist klar, dass die Verbotsforderung nur Teil einer umfassenderen antifaschistischen und demokratischen Offensive sein kann. Die zahlreichen Kundgebungen und Demonstrationen in den vergangenen Wochen nach den Enthüllungen des Medienportals Correctiv über umfangreiche Deportationspläne von AfD und Umfeld sind ein ermutigendes Signal!

Es kann nicht sein, dass die Grundrechte im Windschatten des Aufwinds für die AfD an den Wahlurnen weiter beschnitten werden und dass Menschen ankündigen, im Fall einer AfD-Regierungsbeteiligung das jeweilige Bundesland oder gar die Bundesrepublik zu verlassen. Wehren wir uns! Verlangen wir auch von demokratischen Parteien und Institutionen eine klare Abgrenzung von den Inhalten der extrem rechten Partei AfD und eine Ausgrenzung ihrer AktivistInnen und FunktionärInnen.

Update: Was liegt näher, als die zu Wort kommen zu lassen, die am meisten unter einer AfD an den Schalthebeln der Macht zu leiden hätten? So war unser Plan für die AfD-Verbotsdemo am 20. April. Aus Sorge, dass die von ihm vertretene Minderheit dadurch in den Fokus der AfD kommen könnte, haben wir nun die Absage eines prominenten Redners erhalten. Sind wir tatsächlich wieder soweit?

(Stand 19.4.24)

Eckental: Landwirt verhinderte rechtsgerichtete Veranstaltung (April 2024)

Wie nn.de (13.4.24) schrieb, verhinderte ein Eckentaler Landwirt eine rechtsgerichtete Veranstaltung, die auf seinem Grund geplant war. Der Landwirt und CSU-Politiker informierte sich rechtzeitig über die politischen Hintergründe und sagte dann ab. Das "Erste Eckentaler Gemeinschaftsfeuer" sei durch einige Leute rund um eine örtliche Unternehmerin initiiert worden.

Das "Gemeinschaftsfeuer" war im Vorfeld auch von rechten Querdenkern und der "Heimat" (ehem. NPD) beworben worden, wie zu erfahren war.

(14.4.24)

Bamberg: Großes Hakenkreuz an der Luitpoldbrücke (April 2024)

Laut infranken.de (13.4.24) haben Unbekannte ein großes Hakenkreuz an die Bamberger Luitpoldbrücke geschmiert.

infranken.de ("Bamberger Luitpoldbrücke besprüht - Kripo bittet um 'Mithilfe aus der Bevölkerung'", 13.4.24): hier klicken!

Hersbruck: Razzia in der Reichsbürgerszene / Vier Waffen, die konfisziert werden sollten, wurden nicht vorgefunden (April 2024)
- aktualisiert -

Laut n-land.de (12.4.24) fand in Hersbruck eine Polizeirazzia in der Reichsbürgerszene statt. Wie nn.de (19.4.24) schrieb, ging es bei der Durchsuchung unter anderem um die Konfiszierung von vier Schusswaffen. Diese seien jedoch in den Räumlichkeiten des Hersbrucker Reichsbürgers nicht gefunden worden.

n-land.de ("Großer Polizeieinsatz in Zusammenhang mit der Reichsbürgerszene in Hersbruck", 12.4.24): hier klicken!

Bayreuth: Hakenkreuz, SS-Runen, rassistische Schmierereien (April 2024)

Wie bayreuther-tagblatt.de (12.4.24) schrieb, wurden in Bayreuth rassistische Schmierereien sowie ein Hakenkreuz und SS-Runen neueren Datums gesehen.

bayreuther-tagblatt.de ("Nazi-Schmierereien in Bayreuth: Polizei sucht Zeugen", 12.4.24): hier klicken!

Cadolzburg: AfD-Schulungszentrum in der Erzleitenmühle? (April 2024)

Verschiedene Medienberichte (5.4.24) thematisierten die mutmaßliche Anmietung einer Immobilie in Cadolzburg seitens der AfD. Der Vermieter, ehemaliger AfD-Kreistagskandidat, hoffe auf Vertragsunterzeichnung noch in diesem Jahr. Angeblich ist der Deal gescheitert. Weitere Infos sind im unten verlinkten Artikel zu finden.

tagesschau.de ("Plant die AfD ein Schulungszentrum bei Fürth? Gegner alarmiert", 5.4.24): hier klicken!

Bayreuth: Hitlergruß am Volksfestplatz (April 2024)

Wie bayreuther-tagblatt.de (4.4.24) schrieb, rief ein Mann im Bereich des Bayreuther Volksfestplatzes "Heil Hitler". Näheres ist nicht bekannt.

bayreuther-tagblatt.de ("Mann ruft Hitlergruß am Volksfestplatz", 4.4.24): hier klicken!

Nürnberg: Hakenkreuz in Röthenbach-Ost (April 2024)
- ergänzt -

Laut nn.de (1.4.24) besprühten Unbekannte eine Lärmschutzwand in Röthenbach-Ost mit "einem Hakenkreuz und einem Schriftzug".

Update: Wie infranken.de (21.4.24) schrieb, wurde erneut ein Hakenkreuz an eine Lärmschutzwand in Röthenbach-Ost gesprüht.

infranken.de ("Nürnberg: Hakenkreuz an Lärmschutzwand gesprüht - Zeugenaufruf", 21.4.24): hier klicken!, nn.de ("Wieder Hakenkreuz-Schmierereien in Nürnberg", 1.4.24): hier klicken!

Danke und Kontakt

Wir danken allen Organisationen und Einzelpersonen, die das Nürnberger Bündnis Nazistopp unterstützen!

Kontakt per Email: nazistopp.nuernberg@yahoo.de

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