Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
             
 



*** Ansbach, 24.7.26 (Freitag), Johann-Sebastian-Bach-Platz: Ab 14.30 Uhr Infostände verschiedener Initiativen und Vereine, ab 17 Uhr Kundgebung des Bündnisses für Demokratie, Menschenwürde und Zusammenhalt. Es wird (auch) gegen eine Kundgebung der AfD protestiert, zu der überregional Rechte anreisen (Niederbayern, Oberbayern, Sachsen, Dortmund)!
*** Rückersdorf, 25.7.26 (Samstag), ab 14 Uhr, Sarner Park: Demokratie-Picknick (Aktive Menschen aus Rückersdorf)


*** Nazistopp-Aktion Spendenlauf: Rechte Latschen gegen rechte Latschen. Die Kampagne läuft an. Weitere Infos: hier klicken!

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*** Unser Instagram-Account: hier klicken!

*** Download der Nazistopp-Broschüre "Das sogenannte 'Team Menschenrechte'. Eine Analyse" (Juni 2025): hier klicken!
*** Link zum AfD-Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (Juni 2026): hier klicken!

*** Download der ver.di-Broschüre "Hier spricht die AfD / der neue Faschismus": hier klicken! Printausgabe bisher mehr als 27000 verkauft / verteilt!
*** Wir freuen uns über Spenden für unsere laufenden Aktionen und bedanken uns bei den bisherigen SpenderInnen! Zum Spendenkonto: hier klicken!

Dresden / Nürnberg: NSU-Helferin Susann Eminger zu milder Bewährungsstrafe verurteilt / NSU-Opfer Serkan Yildirim nach dem Urteil: "Das ist wieder ein Schlag und für uns wieder eine Niederlage" (Juli 2026)

Das Oberlandesgericht Dresden hat Susann Eminger, die Helferin des neonazistischen "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU), zu einer milden zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Einzige Bewährungsauflage: Sie muss in den drei Jahren Bewährungszeit jeden Umzug melden. Der Ehefrau des im Münchner NSU-Prozess (ebenfalls milde) verurteilten André Eminger wurde zum Beispiel zugestanden, aus Freundschaft mit Beate Zschäpe gehandelt zu haben, nicht aus Gesinnung. Außerdem ging das Gericht davon aus, dass Eminger das NSU-Kerntrio nicht in der Zeit unterstützte, in der die rassistischen Morde begangen wurden. Gegen diese Annahme sprechende Hinweise wurden, so NSU-Watch, "im Urteil ausgeblendet".

Die Tochter des Münchner NSU-Mordopfers Theodoros Boulgarides, Lina Boulgarides, äußerte sich nach dem Urteil: "Das Urteil gleicht für mich einem Freispruch. Das ist für uns kein Abschluss. Wir machen weiter und versuchen, den Komplex aufzuklären und aufzuklären: Was ist mit unseren Vätern passiert?" Serkan Yildirim, der Überlebende des Nürnberger NSU-Bombenanschlags am 23. Juni 1999: "Das ist wieder ein Schlag und für uns wieder eine Niederlage. Aber unsere Kraft ist immer noch da. Für die ist es heute beendet. Aber für uns ist es nicht beendet. Wir müssen mehr arbeiten, mehr kämpfen, dass so was nicht noch einmal in Deutschland passiert" (Zitate nach NSU-Watch). Barbara John, die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Opfer und Hinterbliebenen des NSU, kommentierte: "Wir leben in einem Land, das den Eindruck erweckt, mehr Verständnis für die Täter als Einfühlung für die Opfer zu haben". Und weiter: "Das Urteil sendet an Rechtsextreme das Signal: Wenn ich mich so verhalte, passiert mir gar nichts. Ich kann mein Leben einfach so weiterleben" (zitiert nach endstation-rechts.de, 17.7.26)

Man muss wohl davon ausgehen, dass das Interesse der staatlichen Institutionen an einer Aufklärung des NSU-Komplexes nunmehr erloschen ist. Die meisten Urteile gegen die Neonazi-Bande waren milde; die Ermittlungen und Gerichtsverfahren trugen nur wenig dazu bei, Licht ins Dunkel der diversen Ebenen der Geheimhaltung und Kumpanei zu werfen.

Abschließend ist festzustellen, dass es größtenteils antifaschistische und antirassistische AktivistInnen sowie kritische JournalistInnen waren, die sich um Recherche und Aufklärung rund um den NSU-Komplex bemühten. Unter anderem in den Bereichen Polizeiarbeit und Verfassungsschutzbehörden taten sich wahre Abgründe an politischer Einseitigkeit und rassistischen Vorurteilen auf, die an dieser Stelle nicht ausgeführt werden können.

(18.7.26, Quellen u.a. tagesschau.de, endstation-rechts.de sowie NSU-Watch, 17.7.26)

Nürnberg: Spendenlauf-Kampagne wurde gestartet / Die Idee: Für jeden gelaufenen Meter eines Aufmarschs des extrem rechten "Team Menschenrechte" soll ein Spendenbetrag an die gemeinnützige Organisation B.U.D. (Beratung Unterstützung Dokumentation für Betroffene rechter Gewalt) gehen (Juni / Juli 2026)

Irgendwann im Spätsommer oder Herbst 2026 ist es so weit: Für jeden gelaufenen Meter eines Aufmarschs des extrem rechten "Team Menschenrechte" in Nürnberg soll ein Spendenbetrag an die gemeinnützige Organisation B.U.D. (Beratung Unterstützung Dokumentation für Betroffene rechter Gewalt) gehen. Bereits jetzt kann gespendet werden, erste Spenden sind bereits direkt bei B.U.D. eingegangen, sehr schön!



Ausführliche Infos gibt es auf der Kampagnenhomepage: hier klicken!

(Stand 17.7.26)

Würzburg, Nürnberg: Künftiger Stadtrat der AfD Würzburg und Demoteilnehmerin des "Team Menschenrechte" sollen "Sieg Heil" skandiert haben (April / Juli 2026)
- aktualisiert -

Laut br.de (29.4.26) und Jonas Miller (bluesky, 30.4.26) sollen der zukünftige Würzburger AfD-Stadtrat Thomas Bayer und eine Teilnehmerin der Demos des Nürnberger "Team Menschenrechte" eines Nachts im Juni 2025 die NS-Parole "Sieg Heil" skandiert haben. Bayer hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt, erschien aber dann nicht zur Gerichtsverhandlung, unentschuldigt.

Update: Wie nn.de (16.7.26) schrieb, ist der Strafbefehl gegen den Rechtsanwalt und AfD-Stadtrat (60 Tagessätze) nun rechtskräftig. Näheres ist nicht bekannt.

Nürnberg, 13. Juli: In der Spitze 250 gegen extrem rechte Demo des "Team Menschenrechte" (Juli 2026)

Am 13. Juli protestierten in der Spitze etwa 250 Menschen gegen 50 Aktive des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM). Der bayerische Chef der "Heimat" (Nachfolgepartei der NPD), Rainer Hatz, schloss sich zum wiederholten Mal an und scheint mit dem TM-Spektrum gut vernetzt zu sein. Zu sehen war auch der Steiner AfD-Stadtrat Krzysztof Malowaniec. Ein TM-Fan präsentierte ein Exemplar der extrem rechten Zeitschrift "Zuerst!- Deutsches Nachrichtenmagazin" aus dem Hause Dietmar Munier.

(14.7.26)

Schwabach, 8. Juli: Mehr als 300 Menschen auf der Straße gegen die AfD (Juli 2026)

Am vergangenen Mittwoch protestierten laut nn.de (9.7.26) mehr als 300 Menschen gegen eine AfD-Veranstaltung im Schwabacher Bürgerhaus. Zum Gegenprotest aufgerufen hatte die Initiative für Demokratie gegen Rechtsextremismus. Mehrere RednerInnen forderten ein Verbot der extrem rechten Partei und warnten vor einem weiteren Rechtsruck.

(9.7.26)

Altdorf-Röthenbach: Ehemaliger AfD-Landtagsabgeordneter zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt / Einer der Vorwürfe: Spaziergang mit geladenem Revolver (Juli 2026)

Ein ehemaliger AfD-Landtagsabgeordneter aus Altdorf, vermutlich Ralph M., wurde wegen Waffendelikten zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Er soll Munition unsachgemäß aufbewahrt und mit einem geladenen Revolver das Haus verlassen haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Bei einer Razzia im Haus von M. im Juli 2025 entdeckten Polizeibeamte ein Gewehr im Badezimmer und - im Haus verteilt - einige Behälter mit zahlreichen Patronen ("Hunderte, vielleicht Tausende Schuss", so ein Beamter laut nn.de, 8.7.26, paywall). M. und seine Lebensgefährtin seien außer Haus mit einer Umhängetasche angetroffen worden, in der sich unter anderem ein geladener, nicht registrierter Revolver befand. M. war Jäger und Sportschütze, bevor ihm die Waffenerlaubnis entzogen wurde.

M. fiel im bayerischen Landtag mehrfach unangenehm auf, unter anderem, als er sich beim Gedenken an den von einem Neonazi ermordeten Walter Lübcke nicht vom Platz erhob.

(9.7.26, mit Informationen von nn.de und Endstation Rechts Bayern)

Nürnberg, 6. Juli: Mehr als 400 Menschen protestierten gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (TM) / Ein TM-Redner: "Deutschland braucht eine Reinigung für sich selbst"

Gestern waren mehr als 400 Menschen auf der Straße, um gegen den provozierenden Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" zu protestieren. Die Rechten konnten etwa 80 AnhängerInnen mobilisieren und zogen teilweise durch den Szenestadtteil Gostenhof. Mehrere Blockaden verzögerten wie fast jeden Montag die extrem rechte Demo.



Nürnberg, 6. Juli: Protest gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Einer der TM-Hauptredner wünschte der AfD "alle Kraft" und forderte: "Deutschland braucht eine Reinigung für sich selbst". Was ein radikalnationalistischer Redner damit meinen könnte?

(7.7.26)

Nürnberg, 5. Juli: Rechte Christen beten für die AfD (Juli 2026)

Am Sonntag, den 5. Juli fand vor der Lorenzkirche in Nürnberg ein seltsames Spektakel statt. Rechtsgerichtete Christen sangen, beteten und agitierten für entsprechende Inhalte. Es ging gegen Geflüchtete, gegen queere Lebensformen und so weiter. Nicht verwunderlich, da ein Teil der an diesem Tag Aktiven auch bei den Aufmärschen des extrem rechten "Team Menschenrechte" jeden Montag auf der Straße hetzt. Gebetet wurde auch für den Steiner AfD-Stadtrat und mittelfränkischen AfD-Bezirksrat Krzysztof Malowaniec, gegen den offensichtlich wegen des Verdachts auf Volksverhetzung ermittelt wird (um was es genau geht, wissen wir nicht). Zitat aus einer Social-Media-Seite: "Himmlischer Vater, wir bitten Dich, dass das Ermittlungsverfahren gegen Krzysztof aufschlussreich wird und alle relevanten Aspekte und Einzelheiten zum Vorschein bringt". Und so weiter.

Spontan bildete sich ein kleiner antifaschistischer Gegenprotest, der das christlich-fundamentalistische Gedöns nicht unkommentiert ließ. Nach einiger Zeit verwies die Pfarrerin der Lorenzkirche die rechten Christen von der Treppe. Aus irgendeinem Fenster in der Nähe schallten antifaschistische Parolen. Wahrlich ein interessantes Spektakel.

Im Verlauf entblödete sich Stadrat und Bezirksrat Malowaniec nicht, einen Flyer des extrem rechten österreichischen Medienportals AUF1 zu präsentieren. Na ja, wenig überraschend.

(6.7.26)

Schweinfurt und anderswo: Extrem rechter Kampfsportler schon wieder aus dem Ring geflogen (Juli 2026)

Laut nn.de (2.7.26, paywall) flog der aus Schweinfurt stammende extrem rechte Kampfsportler Lucas S. schon wieder aus dem Ring. Nach Bekanntwerden der Hintergründe durfte er bei einem großen Boxevent in Köln nicht mehr auftreten. Der Betreuer von S. sei "mehrfacher Teilnehmer an Kundgebungen der neonazistischen Kleinpartei 'Der Dritte Weg' und Unterstützer der als kriminelle Vereinigung eingestuften rechtsextremen Gruppe 'Knockout 51' aus Eisenach", so nn.de. Beide gehörten zudem zu den "als rechtsextrem geltenden Schweinfurt-Hooligans".

Wie wir im September 2025 schrieben, durfte der rechte Boxer damals nicht an einem Boxwettkampf am 13. September in der Nürnberger Meistersingerhalle teilnehmen. nn.de berichtete seinerzeit: "Unsere Recherchen haben ergeben, dass Lucas S. in Schweinfurt mit der rechtsextremen Partei der III. Weg sympathisiert. Auf seinem privaten Instagram-Account postete er unter anderem sich selbst mit erhobenen Daumen in der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie ein Foto zum Todestag von Rudolf Heß, der als Stellvertreter Adolf Hitlers fungierte, mit den Worten 'Rudolf Hess unvergessen'".

In der Zwischenzeit gelang es S. jedoch mehrfach, bei derartigen Veranstaltungen unbeanstandet aufzutreten.

(3.7.26)

Nürnberg, 30. Juni: Geldstrafe für Kopf des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Juni 2026)

Laut Prozessberichten und Endstation Rechts Bayern (bluesky, 30.6.26) wurde heute einer der Köpfe des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM), Frank K., wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt. Der Staatsanwalt hatte wegen laufender Bewährung und Vorstrafen zwei Monate Haft gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

K. soll im offenen TM-Gruppenchat eine Person, die dort auch abgebildet war, als "durchgeknallt" bezeichnet haben.

(30.6.26)

Nürnberg, 27. Juni: Protest gegen AfD-Kundgebung trotz Hitzerekord / AfD scheint kaum mobilisierungsfähig zu sein / Danke an alle HelferInnen! (Juni 2026)

Etwa 100 AntifaschistInnen versammelten sich am heutigen Samstag trotz Hitzerekord (in der Spitze knapp 40 Grad Celsius) auf dem Nelson-Mandela-Platz in Nürnberg, um auf Einladung von Grantifa und Nazistopp gegen eine Kundgebung der extrem rechten AfD gleich nebenan zu protestieren. Größere Vorräte an Trinkwasser und mehrere Schatten spendende Pavillions trugen mit dazu bei, dass die Hitze keine Opfer forderte.



Nürnberg, 27.6.26: Protest gegen AfD-Hetze auf dem Nelson-Mandela-Platz (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Die AfD mobilisierte gerade mal um die dreißig Menschen, ihre Funktionäre und Influencer, einen rechten Szeneanwalt und den langjährig neonazistisch aktiven Rainer Biller mitgezählt. Das ist schwach. Das Publikum musste zudem mit zwei, drei Sonnenschirmen klarkommen. So ist das halt mit der Selbstverantwortung des vereinzelten Individuums...

In einigen Reden auf unserer Kundgebung wurde die Gewalt von Drogendealern und Zuhältern gegen Mädchen und Frauen rund um den Nürnberger Hauptbahnhof deutlich benannt und gleichzeitig die "Lösungen" der hiesigen AfD scharf kritisiert.

(27.6.26)

Nürnberg, 27. Juni, Nelson-Mandela-Platz: Auf die Straße gegen die AfD! Laut gegen AfD-Hetze! Bringt alles mit, was laut ist! (Juni 2026)

Der AfD-Kreisverband Nürnberg / Schwabach kündigt für kommenden Samstag (27.6.26) eine Kundgebung ab 11 Uhr auf dem Celtisplatz in der Nähe des Nelson-Mandela-Platzes an. Die erste Kundgebung der extrem rechten Partei in Nürnberg seit Langem, sieht man einmal von Wahlkampfständen ab. Das Motto: "Finger weg von unseren Kindern! Wir geben den Opfern eine Stimme!" Offensichtlich versucht man, auf die Medienberichterstattung der letzen Wochen über die Dealerszene und Gewalt gegen junge Frauen rund um den Nürnberger Hauptbahnhof aufzuspringen. Auf social media erwähnt man den "Grooming-Gang-Skandal" in Großbritannien. Man freut sich vermutlich auch über die rassistischen Unruhen in unserem nördlichen Nachbarland und den dortigen Aufstieg extrem rechter Parteien und versucht, davon zu profitieren. Das Muster ist bekannt.



Der Versuch der AfD, sich als Kümmerer-Partei zu inszenieren, wirkt wie immer nicht überzeugend. Der vermeintliche Einsatz für Opfer dient der Agitation und der Hetze.

Wir bereiten zusammen mit Grantifa eine Gegenkundgebung unter dem Motto "Laut gegen AfD-Hetze" vor. Start am Nelson-Mandela-Platz um 10.30 Uhr! Bringt alles mit, was laut ist! Zwischen den Reden spielt das Krachorchester! Und bitte passt auf euch auf, es wird sehr heiß! Wasser, Mütze, Sonnencreme!

Redner*innen (zugesagt): Omas gegen rechts, Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus, Initiative AfD-Verbot jetzt, Grantifa / Kunterbunt Amberg, DIDF-Jugend.

Wir haben ein paar Pavillons dabei und ein Awareness-Team samt hilfreichen Dingen gegen die Hitze im Grantifa- Awareness-Pavillon.

(Stand 26.6.26)

Nürnberg, 22. Juni: 150 auf der Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Juni 2026)

Am vergangenen Montag protestierten etwa 150 AntifaschistInnen gegen rund 70 extrem Rechte rund um das sogenannte "Team Menschenrechte" (TM). Was war sonst noch? Einige Sitzblockaden und "Stinkefinger aus der Außengastro". Obertrommler K. vom TM zitierte irgendwas aus der Bibel.

(23.6.26)

Hersbruck: Nazi-Graffiti und versuchter Brandanschlag an KZ-Gedenkstätte / 200 Menschen bei Protestdemo (Juni 2026)
- mehrfach aktualisiert -

Laut br.de und Mitteilung von Hersbruck ist bunt (16.6.26) wurde am vergangenen Wochenende ein Brandanschlag auf die Hersbrucker KZ-Gedenkstätte versucht. An einer Außenwand fanden sich Brandspuren, in der Nähe wurden Gegenstände entdeckt, mit denen versucht wurde, Feuer zu legen. In der Nähe der Gedenkstätte fanden sich außerdem Nazi-Graffiti, zum Beispiel eine SS-Rune und ein Hakenkreuz. Das antifaschistische Bündnis weist darauf hin, dass seit Monaten in Hersbruck immer wieder Nazi-Schmierereien auftauchen.

Dokumentation extrem rechter Vorfälle in Hersbruck: hier klicken!

Hersbruck ist bunt kommentiert: "Die fehlende deutliche Reaktion sowie das ständige Auftreten der rechtsextremistischen AfD - zuletzt wieder am 8. Juni mittags mit einem kurzen Infostand - ermutigen Rechtsextremist*innen in Hersbruck, immer weiter zu gehen. Das dürfen wir in Hersbruck nicht einfach so hinnehmen".

Update 1: Am 19. Juni kamen in Hersbruck 200 Menschen auf die Straße, um ihre Empörung über den versuchten Brandanschlag auf die KZ-Gedenkstätte auszudrücken. Im Rahmen der Kundgebung wurde bekannt gegeben, dass die extrem rechte Schmierwelle in der Stadt darauf hindeutet, dass hier "etwas außer Kontrolle" geraten sei. Aus den Vorfällen "spricht eine gefestigte Einbindung in rechtsextreme Kultur und Organisation", so ein Bündnissprecher (Mitteilung von Hersbruck ist bunt, 19.6.26). Nazi-Graffiti im alten Hersbrucker Krankenhaus à la "gas the jews" (Juden ins Gas) unterstreichen diese Einschätzung.

Update 2: Laut nordbayern.de (23.6.26) wurde nun ein Tatverdächtiger identifiziert. Ein 27-Jähriger soll für die versuchte Brandlegung an der KZ-Gedenkstätte, die Nazi-Schmierereien vor Ort sowie für weitere extrem rechte Graffiti in Hersbruck verantwortlich sein. Laut Polizeibericht befand sich der Mann in einem "psychischen Ausnahmezustand". Hersbruck ist bunt vermutet hier nicht zu Unrecht eine Ablenkung von den zugrundeliegenden politischen Motiven.

br.de ("KZ-Gedenkstätte Hersbruck: Rußspuren und Graffiti mit NS-Bezug", 16.6.26): hier klicken!

Nürnberg, 16. Juni: Etwa 200 gegen extrem rechte Demo (Juni 2026)

Die rechte Demonstrationsserie in Nürnberg geht weiter. Am gestrigen Montag waren auf Einladung des "Team Menschenrechte" (TM) etwa 75 extrem Rechte auf der Straße, darunter der bayerische "Heimat"-Chef Rainer Hatz und der vormalige AfD-Stadtrat Klaus Krestel. Wie uns berichtet wurde, war auch Ulli H. von der radikalen Schwurblergruppe "Widerstand 100" mit von der Partie. Diese Gruppierung "gefiel sich in der Verbreitung aggressiv-reichsbürgernaher Propaganda", wie wir seinerzeit kommentierten.

Gegen die aggressive Hetze von TM wandten sich etwa 200 Menschen.

(16.6.26)

Langenzenn: 150 gegen die AfD in der Stadthalle (Juni 2026)

Wie nn.de (11.6.26, paywall) berichtete, protestierten am 10. Juni etwa 150 Menschen gegen einen Auftritt der AfD in der Langenzenner Stadthalle. Zum Protest aufgerufen hatte die Initiative Bürgerinnen und Bürger für Demokratie.

Die Stadthalle war nur "spärlich" besetzt. Dort traten die bayerischen AfD-MdL Ulrich Singer und Elena Roon auf. Singer äußerte sich in Bezug auf das diktatorisch regierte Weißrussland vor einiger Zeit folgendermaßen: "Ich fliege zum Beispiel hierher, um mit eigenen Augen zu sehen, wie gut und schön es hier ist." (Zeitschrift für Parteienwissenschaften, MIP, 2026, Heft 1, S. 123). Roon ist in Nürnberg und Umgebung hinreichend bekannt, unter anderem als Aktivistin der mittlerweile aufgelösten rassistischen Hetztruppe "Sichere Heimat".

(11.6.26)

Oberfranken: Bezirk ehrt extrem rechten Aktivisten und normalisiert die AfD (Juni 2026)

Laut fraenkischertag.de (10.6.26, paywall) ehrte der Bezirk Oberfranken einen "Rechtsaußen". Endstation Rechts Bayern (Bluesky, 10.6.26) führt aus: "Der Bezirk Oberfranken hat einen Mann geehrt, der die Schließung aller Moscheen und Verbot jedweder öffentlichen Bekundung zum Islam fordert" . Der Vorschlag für die Ehrung sei von der AfD gekommen.

Bei dem Mann handelt es sich um den in der AfD aktiven Michael Genniges. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), Arbeitsgemeinschaft Bamberg, protestiert in einer Pressemitteilung energisch gegen die Ehrung. Der frühere DIG-Vorsitzende Genniges habe sich seit 2018 eindeutig "nach Rechtsaußen" entwickelt. Deshalb sei es dort 2021 zum Bruch gekommen. Die Ehrung für sein Engagement gegen Antisemitismus sei angesichts seiner Zugehörigkeit zur AfD "irreführend". Damit werde zudem die AfD normalisiert.

(10.6.26)

Nürnberg, 8. Juni: Etwa 200 Menschen aktiv gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Zum wiederholten Mal wurden Hauptverkehrsstraßen für die extrem rechte Klein-Demo gesperrt (Juni 2026)

Auch am gestrigen Montag protestierten wieder zahlreiche AntifaschistInnen gegen die Hetze des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM). TM mobilisierte 60 AnhängerInnen.

Auf der TM-Route war unter anderem ein "Lese-Sit-In" zu beobachten. Ärgerlich: Am heutigen Dienstag musste beim Gedenken an die Ermordung Ismail Yasars in der Scharrerstraße eine Fahrspur freigelassen werden (80 TeilnehmerInnen), während für TM wie schon seit Langem Hauptverkehrsstraßen gesperrt werden (60 TeilnehmerInnen). Finde den Fehler!



Nürnberg, 8.6.26: "Lese-Sit-In" in der Nähe der Buchhandlung Jakob. Im Hintergrund Polizeipferde (Foto: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

(9.6.26)

evangelische-zeitung.de ("'Team Menschenrechte': Rechtsextreme Gruppierung beschäftigt Nürnberg", 5.6.26): hier klicken!

Altdorf, 8. Juni: Protest gegen AfD-Propagandaauftritt

Am 8. Juni tauchten AfDlerInnen mit Propagandamaterial in Altdorf auf und trafen vor Ort auf einen Infostand der Initiative "Altdorf verbindet", wie nn.de (8.6.26, paywall) berichtete. Während sich bei den DemokratInnen am frühen Nachmittag etwa 100 Menschen sehen ließen, waren es bei den extrem Rechten etwa fünfzehn.

(9.6.26)

Nürnberg, 1. Juni: Gut 200 auf der Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / 75. Mahnwache der Omas gegen rechts! (Juni 2026)

Am gestrigen Montag demonstrierten gut 200 Menschen gegen den (fast) allwöchentlichen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM). TM brachte in der Spitze 50 AnhängerInnen auf die Straße. Zwei Sitzblockaden verzögerten die rechte Demo. Aus einem Fenster an der Strecke wurde ein Plakat mit der Aufschrift "Gegen Faschismus" gehalten. Auch ein paar PassantInnen mit roten Karten (Kartenaktion) waren zu sehen.

Die Nürnberger Omas gegen rechts feierten gestern übrigens ein Jubiläum: Sie hatten die 75. Mahnwache gegen TM organisiert! Bravo!

(2.6.26)

Erlangen: AnhängerInnen der "Germanischen Neuen Medizin" versammelten sich an Hamers Grab auf dem Westfriedhof (Mai 2026)

Wie nn.de (31.5.26) schrieb, versammelten sich am 17. Mai wie wohl jedes Jahr AnhängerInnen des 2017 verstorbenen rechten Medizingurus Ryke Geerd Hamer an dessen Grab auf dem Erlanger Westfriedhof. Der am 17. Mai 1935 geborene Hamer entwickelte die "Germanische Neue Medizin" (GNM), die als wissenschaftlich widerlegt und gefährlich gilt. Krebs sei eine Folge innerer emotionale Konflikte, die schulmedizinisch empfohlene Behandlung wird abgelehnt.

In der 2011 erschienenen Broschüre "Braune Soß aus Franken" wird die GNM als eine "besonders aggressiv und sendungsbewusst vorgetragene Variante rechts-esoterischer Weltanschauungen und 'Heilmethoden'" beschrieben. Hamer und einige seiner AnhängerInnen würden "harte antisemitische Verschwörungstheorien" verbreiten. So würden Jüdinnen und Juden GMR praktizieren und gleichzeitig verhindern, dass der Rest der Menschheit davon profitiere.

In den 2000er Jahren wurden einige öffentliche Auftritte von Aktiven der GNM-Sekte in der Region sowie Versuche registriert, GNM zu bewerben und derartige Pseudo-Behandlungen anzubieten. Auch einzelne Funktionäre der neonazistischen NPD erwiesen sich damals als Hamer-Fans.

Aktuell werde GNM-Gedankengut über Social-Media-Kanäle verbreitet, teilweise durchaus mit Erfolg, so nn.de. Über diese Kanäle würden auch "Verschwörungstheorien und rechtsextreme Ideologien" verbreitet.

(31.5.26)

Cadolzburg, 29. Mai: Bündnis organisierte Kundgebung gegen AfD-Event im Gwäxhaus (Mai 2026)

Am vergangenen Freitag protestierten Aktive des Cadolzburger Bündnisses gegen Rechtsextremismus gegen eine Werbeveranstaltung der AfD im ehemaligen Gwäxhaus. Auf einem Schild war zu lesen: "AfD-Kaderschmiede raus aus dem Gwäxhaus". Die frühere Gaststätte wurde an die AfD vermietet.

(30.5.26)

Nürnberg: Nachtrag vom April - Angriff auf Zugpersonal plus Hitlergruß (Mai 2026)

Laut Mitteilung von B.U.D. Bayern attackierte ein offensichtlich rechtsgerichter Mann während einer ICE-Fahrt zwischen München und Nürnberg einen Zugbegleiter, schlug diesem mit einem Smartphone gegen den Kopf und "zeigte den Hitlergruß". Der Täter wurde in Nürnberg festgenommen.

(28.5.26, www.bud-bayern.de/dokumentation)

Nürnberg, 23. Mai: Zahlreiche Menschen auf der Straße gegen rechts! (Mai 2026)
- aktualisiert -

Am heutigen 23. Mai demonstrierten etwa 300 Menschen gegen eine überregionale extrem rechte Demo ("Gemeinsam für Deutschland", GfD, Federführung: "Team Menschenrechte Nürnberg"). Mehrere Sitzblockaden verzögerten den Aufmarsch von knapp 60 Rechten, darunter der bayerische "Heimat"-Chef Rainer Hatz. Bei der Abschlusskundgebung von GfD prophezeite ein Redner das Ende der Wohnungsnot, wenn man nur alle aus seiner Sicht unrechtmäßig sich im Lande befindlichen Menschen ausweist. Die Wohnungsbaumisere, die Unfähigkeit des "Marktes", den Mangel an bezahlbaren Wohnungen abzustellen: Kein Thema. Die Reichen, die großen Wohnungsbaugesellschaften usw. freuen sich über solche Bundesgenossen.

Der ständig provozierende "Journalist" Sebastian Weber, überregional aktiver rechter Streamer und besonders häufig in Nürnberg unterwegs, wurde heute unter dem Beifall Umstehender von der Polizei vom Platz getragen. Der sächsische AfD-Kreisrat (Lkr. Leipzig) war sichtlich "not amused" und inszenierte sich als Opfer.

Zeitgleich fand auf dem Kornmarkt eine Kundgebung für das Verbot der AfD statt, organisiert von der Initiative Menschenwürde verteidigen - AfD-Verbot jetzt. Etwa 400 Menschen informierten sich, diskutierten miteinander und lauschten den Kundgebungsbeiträgen.

(23.5.26)

Nürnberg: VAG-Busfahrer schwurbelt und agitiert (Mai 2026)

Wie uns mitgeteilt wurde, informierte ein Nürnberger Busfahrer eine Kundin zunächst korrekt, dass ein Ticket im Fahrzeug nicht mehr bar bezahlt werden könne. Auf die Nachfrage, ob man denn am Automaten noch bar zahlen könne, antwortete er wahrheitswidrig, dass dies auch dort nicht mehr möglich sei. Sodann schob er nach, dass wir dies "unserer Bundesregierung" zu verdanken hätten, die wolle ja schließlich das Bargeld abschaffen, ein entsprechendes Gesetz sei bereits verabschiedet worden (ebenfalls wahrheitswidrig).

Es stellt sich die Frage, wie die VAG mit Bediensteten umgeht, die offensichtlich rechte Schwurbelpropaganda bzw. AfD-nahe Agitation von sich geben, und das im Dienst.

(23.5.26)

Nürnberg, 23. Mai: Großer Aktionstag gegen rechts! Kundgebung für AfD-Verbot und Proteste gegen extrem rechte Demo (Mai 2026)

Am 23. Mai wird es in Nürnberg einen großen Aktionstag gegen rechts geben! Folgendes ist an dem Tag geplant:

Auf dem Kornmarkt findet von 13 bis 16 Uhr eine Kundgebung der Initiative "Menschenwürde verteidigen - AfD-Verbot jetzt" statt. Neben Reden und Kulturprogramm werden zahlreiche Initiativen mit Infoständen vertreten sein, darunter auch das Bündnis Nazistopp.

Ab 12.30 starten Straßenproteste gegen eine extrem rechte Demonstration, die unter dem Motto "Gemeinsam für Deutschland" durch Nürnberg ziehen will:

- 12.30 Uhr, Start am Plärrer / Ecke Gostenhofer Hauptstraße: Zubringerdemo von Wut & Trotz und AAB zu den Protesten gegen "Gemeinsam für Deutschland" (GfD).
- 14 Uhr, Start Waaggasse Westseite, Nähe Hauptmarkt: Demo von VerLINKung (Zwischenkundgebungen: Karlstraße / Ecke Weinmarkt, Unschlittplatz sowie An der Karlsbrücke / Ecke Kaiserstraße).
- 14 Uhr, Start am Hauptmarkt / Ecke Waaggasse: Die Alerta-Parade macht hinter GfD sauber.
- 13 - 17 Uhr, Hefnersplatz: Kundgebung von Grantifa unter dem Motto "Demokratie verteidigen gegen rechte Hetze".
- Ca. 17 Uhr: Parallel zum GfD-Abschluß findet der Vermummungsgottesdienst statt.

Falls sich noch etwas verändern sollte, werden wir das hier posten!

(Stand 21.5.26)

Forchheim: Anti-AfD-Protest vor dem Landratsamt (Mai 2026)

Wie nn.de (20.5.26) schrieb, protestierten die Forchheimer Omas gegen rechts vor dem Sitzungsgebäude des Kreistags gegen die AfD, um die Abgrenzung zur extrem rechten AfD anzumahnen. Mit dabei waren auch einige Aktive des Eggolsheimer Bündnisses für Vielfalt, Toleranz und Respekt.

Anlass der Mahnwache war die erste Sitzung des Kreistags nach den jüngsten Kommunalwahlen.

Nürnberg, 14. Mai: Extrem Rechte provozierten im Szeneviertel / "Deutschland Deutschland über alles" (Mai 2026)
- aktualisiert -

Laut uns zugegangenen Berichten versuchten ein Dutzend extrem rechter AktivistInnen rund um das "Team Menschenrechte", darunter zwei ehemalige Pegida-Aktive und der ehemalige AfD-Stadtrat Klaus Krestel, mit einer Minikundgebung im Nürnberger Szenestadtteil Gostenhof zu provozieren. Dies sprach sich schnell herum, so dass die Rechten von einer lautstarken Kulisse empfangen wurden. Etwa 250 AntifaschistInnen drückten vor Ort ihre Empörung aus.

Die eingegitterten extrem Rechten entblödeten sich nicht, die erste Strophe der deutschen Nationalhymne, die den fanatischen Nationalismus feiert ("Deutschland Deutschland über alles"), kurz anzuspielen.

(14.5.26)

Ansbach: AfD-Landtagsfraktion in der Orangerie / Hofgarten zwei Tage lang für die Öffentlichkeit gesperrt / Kleiner Gegenprotest (Mai 2026)

Wie die Nürnberger Nachrichten (13.5.26, Printausgabe) schrieben, wurden vor einigen Tagen Teile des Ansbacher Hofgartens gesperrt, weil sich in der dort befindlichen Orangerie die bayerische AfD-Landtagsfraktion traf. Nicht weit davon entfernt parkte ein Propaganda-LKW der extrem rechten Partei.

Dass der Hofgarten wegen des Auftritts der extrem Rechten zwei Tage lang für die Öffentlichkeit komplett unzugänglich war, führte zu heftiger Kritik. Die Offene Linke Ansbach monierte, dass "die AfD Teile der Stadt lahmlegt" (nordbayern.de, 8.5.26). Zum Glück gab es auch öffentlichen Gegenprotest: Am Samstag, den 9. Mai protestierten etwa 40 Menschen gegen die ansonsten weitgehend ignorierte rechte Show. Ob auch der für den 18. Juli angekündigte Auftritt der AfD-Parteichefin Alice Weidel samt Gefolge in Ansbach so ruhig ablaufen wird?

(14.5.26)

Alesheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen): Bayerische AfD-Kaderschmiede gegründet (Mai 2026)

Laut nn.de (13.5.26) trafen sich im Gasthaus Conrad in der mittelfränkischen Gemeinde Alesheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) weitgehend unbemerkt mehr als 100 AfDlerInnen, um eine "Politische Akademie" zu gründen. Aufgabe der "Akademie" sei es, den AfD-Nachwuchs zu schulen. Unter den Anwesenden: Björn Höcke. Höcke war wohl Gastredner der Veranstaltung.

Erwerb bzw. Anmietung einer Immobilie sei nicht geplant, so br.de (10.5.26). Die Schulungsveranstaltungen sollen in Wahlkreisbüros oder Gaststätten stattfinden.

Auf Social-Media-Plattformen wurden Meinungen laut, das oben genannte Gasthaus nicht mehr zu besuchen.

(14.5.26)

Fürth: Rechtsauslegerin der Freien Wähler hat Partei verlassen / Vorsitzende des Vereins Freie Wähler bleibt sie dennoch (Mai 2026)

Wie die Fürther Nachrichten (13.5.26, Printausgabe) berichteten, verließ Stadträtin Heidi Lau die Partei Freie Wähler. Möglicherweise kam die Rechtsauslegerin (hier klicken!) damit einem Parteiausschluss zuvor. Vorsitzende des Vereins Freie Wähler bleibt sie dennoch bis auf Weiteres.

(14.5.26)

Rednitzhembach: Weiterer AfDler zum stellvertretenden Bürgermeister bestimmt / "betont unaufgeregt" (Mai 2026)

Laut nn.de (13.5.26, paywall) wurde im mittelfränkischen Rednitzhembach (Lkr. Roth) Thomas Falk von der AfD zum stellvertretenden Bürgermeister per Akklamation gewählt. Lediglich aus der SPD-Fraktion gab es zwei Gegenstimmen, das heißt, die restlichen zwei SPDler sowie die Gemeinderäte der CSU (8), der Grünen (3) sowie der Liste NB/PW (3) haben den Rechten durchgewunken, "betont unaufgeregt", wie im Artikel betont wird. Zum Kotzen!

(14.5.26)

Nürnberg, 11. Mai: 200 gegen Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Mai 2026)

Am 11. Mai protestierten etwa 200 Menschen gegen den (fast) allwöchentlichen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM). Der Ort der TM-Abschlusskundgebung wurde dieses Mal durch AntifaschistInnen besetzt. Die Rechten hatten diesmal 50 Leute hinter sich, darunter den ehemaligen AfD-Stadtrat Klaus Krestel und einen rechten Szeneanwalt.

Indessen forderte die Allianz gegen Rechtsextremismus ein Verbot des "Team Menschenrechte" (nn.de, 7.5.26, paywall).

(12.5.26)

Nürnberg, 9. Mai: AktivistInnen des extrem rechten "Team Menschenrechte" attackierten eine Kundgebung, die sich für mehr Unterstützung für ME/CFS-Erkrankte einsetzte / "Ihr seid ja alle selber schuld, hättet ihr euch nicht impfen lassen" (Mai 2026)

Am vergangenen Samstag fanden in Nürnberg und in anderen Städten so genannte "Liegend-Demos" statt (hier klicken!). Dort beklagten Erkrankte und Angehörige unter anderem das Forschungsdefizit und die weitgehend fehlenden Behandlungsmöglichkeiten für das Krankheitssyndrom ME/MFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom). Es wird davon ausgegangen, dass ME/MFS als Folgeerkrankung nach Viruserkrankungen auftreten kann, unter anderem nach einer Covid-19-Infektion. Viele Betroffene werden stigmatisiert.

Eine kleinere Gruppe unserer sozusagen hauseigenen extrem rechten Sammlungsbewegung, "Team Menschenrechte" (TM), machte am Rande der "Liegend-Demo" zum wiederholten Mal klar, welcher Definition von Menschenrechten sie folgen. Da wurden Demo-Ordner beleidigt, da gab es einen Faustschlag gegen eine Person, die an der "Liegend-Demo" teilnahm. Und nicht zuletzt war aus den TM-Reihen ein unglaublich menschenfeindlicher Spruch zu hören: "Ihr seid ja alle selber schuld, hättet ihr euch nicht impfen lassen". Eine durchaus übliche "Meinung" in Impfgegnerkreisen.

Da TM unter anderem aus dem nach rechts radikalisierten Teil der Impfgegnerbewegung hervorgegangen ist, sind derartige Parolen kein Wunder. Schon lange vor der Corona-Pandemie verbreiteten diese Kreise derartigen Schwachsinn, nicht selten vermischt mit antisemitischen Verschwörungstheorien. Hierzulande haben wir es zum Glück mit einer radikalisierten Minderheit zu tun, anderenorts bläst der Gesundheitsminister ins selbe Horn (hier klicken!).

(10.5.26)

Allersberg: Der rechte Sumpf triumphiert! AfDler zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt / Zwei Wochen später kam der Rückzieher! (Mai 2026)
- aktualisiert -

Bereits 2021 beschloss der Allersberger Marktgemeinderat, eine Straße nach dem kurzzeitigen Nachkriegs-Bürgermeister Wilhelm Burkhardt (1897–1949) zu benennen. Nach und nach wuchs im Ort und auch überregional die Empörung, als bekannt wurde, dass der Mann zeitweise Mitglied bei der NS-Mördertruppe SA und bei anderen NS-Organisationen war (hier klicken!). Das interessierte den parteilosen ersten Bürgermeister Daniel Horndasch und die Mehrheit des Kommunalparlaments nicht groß; es blieb bei der Entscheidung.

Offensichtlich handelte es sich damals nur um den ersten Schritt eines radikalen Rechtsrucks inklusive Relativierung der NS-Zeit: Vor Kurzem wurde eines der beiden neuen AfD-Ratsmitglieder, ein gewisser Ernst Gronauer, zu einem der stellvertretenden Bürgermeister gewählt, "nahezu geräuschlos", wie auf nn.de (6.5.26, paywall) zu lesen ist. Der extrem rechte Ratsherr wurde von 14 der 21 Ratsmitglieder gewählt, darunter die Fraktionen der Freien Wähler (6), des Allersberger Bürgerforums (4), der SPDler Eduard Riehl sowie der erste Bürgermeister - natürlich alle zusammen mit der AfD. Dagegen stimmten die CSU (3), die Grünen (3) sowie der zweite SPD-Mann. Wir haben es in Allersberg mit einer extrem rechten Rats-Mehrheit zu tun, die kein Problem damit hat, offen mit der AfD zusammenzuarbeiten.

Update: Laut nn.de (19.5.26) wurde zwei Wochen nach der fatalen Abstimmung erneut die Geschäftsordnung des Kommunalparlaments geändert, mit der Folge, dass Ernst Gronauer von der AfD seinen Posten wieder los ist. Dass das Medienecho auch überregional "verheerend" war, mag zu dieser Kehrtwende beigetragen haben.

(6.5.26 und 22.5.26; Quellen: nn.de, donaukurier.de, Instagram-Seite der Grünen Allersberg)

Nürnberg, 4. Mai: Etwa 200 protestierten gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Bayerischer Verwaltungsgerichtshof als oberste Gerichtsinstanz erlaubte rechten Marsch durch die Straße der Menschenrechte und dortige Kundgebung / "Fahnenschwenkende Rechtsextreme in der Straße der Menschenrechte" (Mai 2026)

Am gestrigen Montagabend marschierten etwa 50 extrem Rechte mit dem "Team Menschenrechte" (TM) durch die Nürnberger Innenstadt und nicht zuletzt auch durch die Straße der Menschenrechte. Im Vorfeld hatte die Stadt Nürnberg eine andere Route verfügt, scheiterte dann jedoch vor beiden Verwaltungsgerichtsinstanzen.

Insgesamt etwa 200 AntifaschistInnen protestierten lautstark gegen die rechten Hetzer von TM, zeigten "rote Karten" und ließen sich teilweise auf der rechten Route in Form von Sitzblockaden nieder.

Laut nn.de (5.5.26) waren unter den Rechten der bayerische "Heimat"-Chef Rainer Hatz (Ex-NPD) und der rechte Szeneanwalt Frank M. NN-Journalistin Elke Graßer-Reitzner kommentierte einigermaßen konsterniert: "Fahnenschwenkende Rechtsextreme in der Straße der Menschenrechte, die unter Trommelwirbel ihre teils menschenfeindlichen Thesen verbreiten dürfen, eskortiert von einem massiven Polizeiaufgebot. Dieses Bild, das am Montagabend in Nürnberg zu sehen war, ist eine Provokation für die Stadtgesellschaft". Der Widerstand dürfe nicht "ein paar Wackeren und linken Gruppen" überlassen werden. Nichts dagegen!

(5.5.26)

Nürnberg, 27. April: 250 Menschen protestierten gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Aus der rechten Demo heraus wurde unter anderem skandiert: "Deutschland den Deutschen" (April 2026)
- aktualisiert -

Am heutigen Montag demonstrierten etwa 250 Menschen gegen die wöchentliche Hetzdemo des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM). Es kam zu Sitzblockaden auf der Demostrecke von TM. Am Rande der rechten Demo beteiligten sich Menschen an der Aktion "Rote Karte". Die Rechten mobilisierten etwa 60 Leute und skandierten unter anderem die menschenverachtende Parole "Deutschland den Deutschen".

Bereits am vergangenen Samstag waren mindestens 300 AntifaschistInnen auf der Straße und protestierten gegen die ausufernde staatliche Repression.

(27.4.26, ergänzt 28.4.26)

Schwabach / Greding: Prozess wegen extrem rechter Parolen nach AfD-Parteitag in Gredinger Disco vorerst gescheitert / Damals wurde auch ein Lied angestimmt, das die Vernichtung von Jüdinnen und Juden feiert (April 2026)

Der Prozess gegen fünf Personen, die im Nachgang des ersten Tages des bayerischen AfD-Landesparteitags in der Nacht zum 14. Januar 2024 in einer Disco im mittelfränkischen Greding rassistische Parolen à la "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" gegrölt haben sollen und eine Person, die mehrfach den Hitlergruß gezeigt haben soll, ist vorerst gescheitert. Grund: Die Prozessplanung (lediglich zwei Verhandlungstage) erwies sich als nicht ausreichend, die SzeneverteidigerInnen haben sich mit ihrer Verzögerungstaktik vorerst durchgesetzt. Neue Verhandlungstermine sind bisher nicht bekannt.

Alle Beschuldigten sollen Teilnehmer des AfD-Parteitags gewesen sein. Zwei Angeklagte waren / sind für die AfD kommunalpolitisch aktiv, Marcel P. als Bürgermeisterkandidat einer Gemeinde im Landkreis Neu-Ulm und Michael Hörmann als stellvertretender Kreisvorsitzender im Kreisverband Memmingen-Unterallgäu und zukünftiger Kreisrat. In der Gredinger Disco waren auch die AfD-MdL Franz Schmid und Benjamin Nolte anwesend; jene sind jedoch nicht angeklagt. Als Verteidiger der Angeklagten fungieren mehrere Szeneanwälte, am bekanntesten wohl Wolfram Nahrath, der ehemalige Vorsitzende der verbotenen neonazistischen Wiking-Jugend und Verteidiger der Rechtsterroristen Ralf Wohlleben und Susanne Gemeinhardt-Seitz.

Nicht angeklagt mangels direkter ZeugInnen ist das Anstimmen des neonazistischen "U-Bahn-Liedes" am selben Abend in Greding. Darin geht es u.a. um den Bau einer U-Bahn von Jerusalem nach Auschwitz.

(Quellen: Süddeutsche Zeitung 10.12.25, Nürnberger Nachrichten 15.4.26 und 21.4.26, nn.de 14.4., 20.4. und 21.4.26, Endstation Rechts 21.4.26)

endstation-rechts.de ("Prozess um rechtsextreme Parolen nach AfD-Parteitag scheitert vorerst", 21.4.26): hier klicken!

Nürnberg: Antifaschistische Solidarität nach Polizeirazzia am 11. März (April 2026)

Verschiedene Gewerkschaftsgliederungen, Parteien und antifaschistische Bündnisse unterstützen als ErstunterzeichnerInnen eine gemeinsame Solidaritätserklärung mit den von der Polizeirazzia am 11. März betroffenen AntifaschistInnen. In der Erklärung heißt es unter anderem: "Wir bekräftigen unsere Haltung: Als Nürnberger Stadtgesellschaft ist es notwendig, Rassismus, Queerfeindlichkeit und faschistischer Gewalt entgegenzutreten. Deshalb verurteilen wir klar die Einschüchterungskampagne gegen antifaschistisch Engagierte durch die Polizei Mittelfranken und solidarisieren uns mit antifaschistischem Protest".

Text der Solidaritätserklärung und Möglichkeit zur Unterstützung: hier klicken!

(21.4.26)

nn.de ("Nach Razzia in Nürnberg und der Region: Diese Verbände zeigen Solidarität mit linker Szene", 20.4.26): hier klicken!

Nürnberg, 20. April: 250 gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Aktion "Rote Karte" am Rande der rechten Demo (April 2026)

Am heutigen Montag protestierten etwa 250 Menschen auf Nürnbergs Straßen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte". Wie fast jeden Montag wurde der rechte Aufmarsch von etwa 65 TM-Fans durch Sitzblockaden verzögert. An verschiedenen Stellen zeigten zudem PassantInnen den Rechten die "Rote Karte", so auch vom Balkon des Opernhauses aus (linkes Bild) und skandierten unter anderem laut "Nazis raus".



Nürnberg, 20.4.26: Proteste gegen die extrem rechte Demo des "Team Menschenrechte" (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

(20.4.26)

Freystadt (Lkr. Neumarkt): Haftstrafe wegen Wurf einer Rauchbombe auf Geflüchtetenunterkunft (April 2026)

Wie donaukurier.de (16.4.26) berichtete, wurde ein 26-Jähriger zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt. Er hatte im Juni 2025 BewohnerInnen einer Geflüchtetenunterkunft in Freystadt (Lkr. Neumarkt) mit Parolen à la "Scheiß Ausländer" und "Verschwindet aus unserem Land" beschimpft und eine Rauchbombe gegen eine Scheibe geworfen. Weil er noch wegen eines anderen Deliktes auf Bewährung war, wurde die Haftstrafe verhängt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(mit Informationen von Endstation Rechts Bayern, bluesky, 18.4.26)

Nürnberg, 17. April: Infoveranstaltung & Diskussion "Team Menschenrechte - Der Widerstand muss breiter werden", Teil 2 (April 2026)

Am Freitag, den 17. April laden wir euch zusammen mit dem AK Antifa / Antira der ver.di Mittelfranken zum zweiten Teil unserer Veranstaltung "Team Menschenrechte - Der Widerstand muss breiter werden" ins Gewerkschaftshaus Nürnberg (Erdgeschoss), Kornmarkt, ein. Wir werden anhand der Ergebnisse vom letzten Mal (Veranstaltung am 6. Februar) Handlungsstränge und Aktionen weiter entwickeln und uns konkret verabreden.



(Stand 6.4.26)

Erlangen: Bedrohung junger Frauen, Hitlergruß, rassistische Parolen (April 2026)

Laut nn.de (16.4.26) wurde ein 45-jähriger Mann wegen verschiedener Delikte (u.a. Volksverhetzung, Bedrohung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt. "Er hat aggressiv junge Frauen bedroht, auf belebten Plätzen in der Innenstadt ausländerfeindliche Parolen gegrölt und den Hitlergruß gezeigt", so nn.de. Er brüllte beispielsweise "Ausländer raus" und "Im 3. Reich war alles besser". Eine 15-Jährige bedrohte er am Eingang zu einem Einkaufszentrum mit den Worten "Ich will dich vergewaltigen, komm mit!"

Feucht: Neonazi-Besuch im Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum (April 2026)

Oberfränkische Neonazis, die "Nationale Jugend Lichtenfels", berichteten auf ihrer Homepage, sie hätten im März das Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum im mittelfränkischen Feucht besucht. Es wird beklagt: "Oberth war Raketenforscher, Weltraumpionier, NPD-Mitglied und wird leider viel zu wenig gewürdigt". Nach dem Besuch in Feucht stattete man dann standesgemäß dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände einen Besuch ab.

Der Legende nach habe Oberth (1894 - 1989) im Jahr 1967 die NPD verlassen und habe seinem Lebensabend in Feucht politisch unauffällig verbracht. Es gibt jedoch Indizien dafür, dass Oberth auch noch später in extrem rechten Kreisen unterwegs war. In seinem letzten Buch, der 1983 erschienenen "Wählerfibel für ein Weltparlament", finden sich jedenfalls zahlreiche rassistische und den deutschen Nationalsozialismus beschönigende Passagen (Quelle: "Hermann Oberth - Raketenentwickler und rechter Schwadroneur", in: Broschüre "Braune Soß aus Nordbayern, 2017).

(16.4.26)

Nürnberg, 13. April: 250 gegen extrem rechte Demo (April 2026)

Am vergangenen Montag (13.4.26) wurde erneut gegen eine Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM) demonstriert. Etwa 250 AntifaschistInnen waren auf der Straße; die Rechten mobilisierten ungefähr 60 Fans. Mehrere Sitzblockaden verzögerten die rechte Demo. Eine TM-Organisatorin versuchte penetrant, aber erfolglos, AntifaschistInnen zu provozieren.

(16.4.26)

Lauf: Rechter Randalierer, sexuell übergriffig (April 2026)

Wie n-land.de (7.4.26) berichtete, randalierte ein 38-jähriger Mann an einer Tankstelle in Lauf, belästigte eine Frau sexuell und beleidigte zwei Mitarbeiterinnen. Später traf er in Gegenwart der Polizei "rechtsmotivierte Aussagen".

Gunzenhausen: Brandmauer? Welche Brandmauer? (April 2026)

Laut nn.de (27.3.26) fand der neu gewählte Gunzenhäuser Bürgermeister Matthias Hörr (CSU), dass man mit der AfD "wie mit jeder anderen Partei" umgehen sollte. Und weiter: "Vernünftigen Anträgen kann man zustimmen, egal von wem sie kommen". Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen konterte scharf: "Eine Normalisierung der AfD darf es auch in der Kommunalpolitik nicht geben". Die Haltung von Hörr sei "verantwortungslos", denn "die AfD vertritt ein autoritäres, völkisches Weltbild, relativiert demokratische Grundrechte und unterhält Verbindungen zu extrem rechten Netzwerken".

(2.4.26)

Danke und Kontakt

Wir danken allen Organisationen und Einzelpersonen, die das Nürnberger Bündnis Nazistopp unterstützen!

Kontakt per Email: nazistopp.nuernberg@yahoo.de

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