Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
      
 
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Nürnberg: Erneut Politikerportraits mit Einschusslöchern aufgetaucht (August 2019)

Wie uns mitgeteilt wurde, sind erneut Politikerportraits mit Einschusslöchern im Bereich Rennweg aufgetaucht. Zuletzt berichteten wir im Juli über diese mutmaßlich extrem rechte Kampagne.

(31.8.19)

Naila (Ofr.): Hakenkeuzschmierereien an Schule (August 2019)

Laut frankenpost (31.8.19) schmierte ein Unbekannter im oberfränkischen naila unter anderem Hakenkreuze an die Fassaden einer Schule und einer weiteren pädagogischen Einrichtung.

frankenpost.de ("Unbekannter schmiert Hakenkreuze und Beleidigungen an Hausfassaden", 31.8.19): hier klicken!

Nürnberg: Extrem rechte Kleinkundgebung durch Polizei aufgelöst (August 2019)
- aktualisiert -

Laut nordbayern.de (29.8.19) löste die Polizei eine extrem rechte Kleinkundgebung vor dem Nürnberger Gewerkschaftshaus bzw. in der Nähe der Straße der Menschenrechte auf. Grund: Der Veranstaltungsleiter hatte unter anderem Flyer ohne Impressum verteilt und unbefugt PassantInnen gefilmt.

Am vergangenen Mittwoch waren im Gegensatz zur sonstigen Mini-Besetzung von höchstens einem halben Dutzend Leuten laut Polizeimeldung erstmals in der Spitze etwa 30 rechte InteressentInnen erschienen (andere BeobachterInnen sprechen von wesentlich weniger TeilnehmerInnen). In dem verteilten Flyer wurde unter anderem die staatliche Existenz der Bundesrepublik bestritten, Reichsbürgerjargon dominiert die "Argumente".

nordbayern.de ("Auflagen missachtet: Polizei muss rechte Demo auflösen", 29.8.19): hier klicken!

Neumarkt: 64-jähriger Rentner wegen Volksverhetzung verurteilt / Gewaltfantasien gegen Geflüchtete (August 2019)

Laut nordbayern.de (28.8.19) wurde ein 64-jähriger Rentner aus Neumarkt zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt, weil er in einer Email an die Regensburger Organisation Sea Eye unter anderem massive Gewaltfantasien in Bezug auf Geflüchtete geäußert hatte.

nordbayern.de ("Neumarkter Rentner wünscht Flüchtenden den Tod und muss nun blechen", 28.8.19): hier klicken!

Nürnberg: Umfangreiche Serie von Nazischmierereien / "Ausländer raus" sowie "Only for white people - Nur für Deutsche" auf Parkbänken am Wöhrder See / Ganze Straßenzüge in Gleißhammer mit Hakenkreuzen und extrem rechten Parolen beschmiert / Hakenkreuze, "White Power" sowie Keltenkreuz im Eingangsbereich der Kneipe "Arsch & Friedrich" (August 2019)
- mehrfach aktualisiert -

Laut nordbayern.de (26.8.19) wurden auf zwei Sitzbänke am Wöhrder See in Nürnberg Parolen à la "Ausländer raus" sowie "Only for white people - Nur für Deutsche" geschmiert.

Derartige Schmierereien sind rund um den Wöhrder See seit Jahren zu beobachten, die Schrift ähnelt sich jeweils.

Update 1: Wie nordbayern.de (28.8.19) berichtete, besprühten extrem rechte AktivistInnen im Nürnberger Stadtteil Gleißhammer ganze Straßenzüge mit Hakenkreuzen und rechten Parolen.

Update 2: Laut Facebook-Seite der Nürnberger Kneipe Arsch & Friedrich (29.8.19) wurde deren Eingangsbereich mit Hakenkreuzen, der Naziparole "White Power" sowie dem verbotenen Keltenkreuz beschmiert.

nordbayern.de ("Straßenzüge in Gleißhammer mit rechten Parolen besprüht", 28.8.19): hier klicken!, nordbayern.de ("Wöhrder See: Rechte Parolen auf Parkbänke geschmiert", 26.8.19): hier klicken!

Kulmbach: 23-Jähriger unter anderem wegen rassistischer Beschimpfung zu Freiheitsstrafe verurteilt (August 2019)

Wie infranken.de (26.8.19) schrieb, wurde ein 23-jähriger Kulmbacher durch das dortige Amtsgericht wegen zahlreicher Delikte zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Der vorbestrafte Mann hatte nicht nur seine Freundin beleidigt und geschlagen, sondern auch eine Frau und deren zwölfjährige dunkelhäutige Tochter mit dem rassistischen Ausdruck “Niggerhure“ beschimpft.

Das Urteil ist vermutlich noch nicht rechtskräftig.

infranken.de ("Schläge und Beleidigungen bringen Mann hinter Gitter", 26.8.19): hier klicken!

Weißenburg: "Sieg Heil" aus Auto heraus gerufen / rassistische Motivation (August 2019)

Laut verschiedenen Medienberichten (26.8.19) riefen fünf junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren an einer Tankstelle im mittelfränkischen Weißenburg Naziparolen à la "Sieg Heil". Die Parolen richteten sich gegen zwei Menschen "südländischen Aussehens" an diesem Ort.

infranken.de ("Anzeige wegen ausländerfeindlicher Parolen", 26.8.19): hier klicken!, nordbayern.de ("Ausländerfeindliche Parolen an der Tankstelle: Kripo ermittelt", 26.8.19): hier klicken!

Erlangen: Rechte Schmiererei an Hauswand (August 2019)

Wie infranken (20.8.19) schrieb, beschmierten Unbekannte eine Hauswand in der Erlanger Hauptstraße "mit rechtsmotivierten Schriftzügen und Parolen".

infranken.de ("Politisch motivierte Schmierereien - Zeugen gesucht", 20.8.19): hier klicken!

Hallstadt bei Bamberg: Hitlergruß und Naziparolen auf Volksfest (August 2019)

Laut infranken.de (20.8.19) riefen auf dem Hallstadter Kirchweihfest vier Männer im Alter zwischen 18 und 41 Jahren immer wieder "verbotene rechtsradikale Parolen und zeigten den Hitlergruß".

infranken.de ("Hitlergruß und Nazi-Parolen auf fränkischem Volksfest: Polizei ermittelt", 20.8.19): hier klicken!

Hof: Hitlergruß in der Notaufnahme (August 2019)

Wie frankenpost.de (17.8.19) berichtete, zeigte ein 50-Jähriger in der Notaufnahme einer Klinik den Hitlergruß, als er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.

frankenpost.de ("Mann zeigt Hitlergruß und beleidigt Polizisten", 17.8.19): hier klicken!

Nürnberg: Missbrauch der tödlichen Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof / AfD Nürnberg muss sich von Fake-Kampagne distanzieren / Nazis und Rechtspopulisten bedrohen Internetuser - "Wir haben Angst um ihr Leben" (August 2019)
- aktualisiert -

Am 30. Juli berichtete der "Faktenfinder" von tagesschau.de: "Fake-Account schürt gezielt Hass". Nach der tödlichen Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof (Bericht zum Beispiel hier) fingen Nazis und RechtspopulistInnen sofort an, im Netz zu hetzen, verbreiteten massenhaft Fake-News, so auch die AfD Nürnberg auf Facebook. Faktenfinder: "Unter anderem die AfD Nürnberg teilte einen Screenshot, es folgten allein hier Hunderte Kommentare, darunter viele mit Beleidigungen". Was man mittlerweile zum Beispiel weiß: Die Bilder des Fake-Accounts wurden aus den Profilen einer anderen Person geklaut.

Die perfide Methode der rechten menschenverachtenden Hetze: In den mutmaßlich von RassistInnen erstellten Tweets wird Verständnis für den Verdächtigen aus Frankfurt vorgegeben. Eine rechte Hasswelle (und Gewaltwelle?) sollte wohl provoziert werden, nicht das erste Mal. Eine Folge: Eine Facebook-Userin, die mit der Angelegenheit nichts zu tun hat, wurde bedroht. Auch auf der Facebook-Seite der AfD Nürnberg, die mittlerweile zurückruderte und sich von der gefälschten Twitter-Meldung distanzierte, weist eine Kommentatorin auf der Folgen der perfiden rechten Hetze hin: "Meiner Tochter und unserer Familie geht es nicht gut. Auf Grund der Drohungen die sie erhält müssen wir schauen was wir machen. Wir haben Angst um ihr Leben".

Was man auf der Facebook-Seite der AfD Nürnberg trotz der Distanzierung immer noch lesen kann, sind zahlreiche Kommentare, die sich in Vergewaltigungs- und sonstigen Gewaltfantasien ergehen.

Update: In den letzten Tagen waren sowohl das NPD-Umfeld als auch die rechten "Gelbwesten" (GW) und nicht zuletzt die AfD an den Bahnhofsgleisen in Nürnberg sowie im Bahnhofsgebäude präsent, um den Tod des Jungen in Frankfurt propagandistisch zu missbrauchen. Es wurden Filme für das eigene Klientel gedreht, Internetartikel geschrieben, "Trauer"-Plakate angebracht usw. Am Ekelhaftesten und gewaltverherrlichend ein Plakattext der GW-Gruppe: "Aus Tränen der Trauer, werden Blutstropfen der Vergeltung" (Fehler im Original).

(1.8.19, ergänzt 4.8.19)

tagesschau.de ("Fake-Account schürt gezielt Hass", 30.7.19): hier klicken!

Walsdorf bei Bamberg: Milde Strafen für drei Rassisten nach gewalttätigem Angriff auf Geflüchtete / "Ihr gehört nach Dachau und vergast" (August 2019)

Wie infranken.de (11.8.19) schrieb, wurden drei militante Rassisten aus dem oberfränkischen Walsdorf nahe Bamberg wegen eines gewalttätigen Angriffs auf eine dortige Geflüchtetenunterkunft Anfang 2018 zu milden Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt.

Die drei Männer hatten sich, bewaffnet mit einem Baseballschläger, der Einrichtung genähert, um "jemanden anzupöbeln und auf die Fresse zu hauen". Von Geflüchteten und einem Hausmeister gestellt, rief einer: "Ihr gehört nach Dachau und vergast". Schließlich warfen die rechten Gewalttäter mit Steinen, verletzten den Hausmeister und einen 39-jährigen Geflüchteten.

infranken.de ("Beleidigung ungeahndet: Walsdorfer Schläger für Körperverletzung verurteilt", 9.8.19): hier klicken!

Nürnberg: Hitlergruß am Hauptbahnhof (August 2019)

Wie infranken.de (7.8.19) schrieb, zeigte ein 42-Jähriger am Nürnberger Hauptbahnhof den Hitlergruß.

infranken.de ("Nach Hitlergruß zum Ermittlungsrichter", 7.8.19): hier klicken!

Nürnberg: 150 protestierten gegen AfD-Infostand am Weißen Turm (August 2019)
- aktualisiert -

Laut nordbayern.de (4.8.19) protestierten am Samstagnachmittag etwa 150 Menschen, darunter TeilnehmerInnen der Parade zum Christopher Street Day (CSD), spontan und lautstark gegen einen Infostand der AfD am Weißen Turm in Nürnberg. Die rechte Veranstaltung wurde zeitweise umringt.

Die Nürnberger Zeitung (5.8.19, Printausgabe) berichtete, dass die AfD im Gegensatz zu zahlreichen anderen Parteien und Gruppierungen nicht zum CSD eingeladen war, aber ihren Stand "provokativ auf der anderen Seite des Weißen Turms platziert und prompt den Unmut von CSD-Besuchern auf sich gezogen" habe.

nordbayern.de ("Mehrere Straftaten: Tumulte vor AfD-Stand in Nürnberg", 4.8.19): hier klicken!

Fürth: Mann grölte "Sieg Heil" und beleidigte einen Passanten (August 2019)

Wie nordbayern.de (4.8.19) schrieb, grölte ein 29-jähriger Fürther an der Siebenbogenbrücke in Fürth rechte Parolen, unter anderem "Sieg Heil", und beleidigte einen Passanten.

nordbayern.de ("Siebenbogenbrücke: Mann grölte rechte Parolen", 4.8.19): hier klicken!

Kulmbach: Rechte Parolen bei Bierwoche (August 2019)

Wie frankenpost.de (4.8.19) schrieb, gaben zwei männliche Besucher der Kulmbacher Bierwoche vor den Augen von Polizeibeamten lautstark "rechtsextreme Äußerungen" von sich. Genaueres ist nicht bekannt.

frankenpost.de ("Bierwoche: In der Nacht fliegen Fäuste und Krüge", 4.8.19): hier klicken!