Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
      
 
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Nürnberg, 28. September: Extrem Rechte wollen wieder mal durch Nürnbergs Innenstadt ziehen / Lautstarker Protest ist angesagt! Auf die Straße! Ab 13 Uhr an der Lorenzkirche: Nein zu rechter Hetze! (August/September 2019)
- mehrfach aktualisiert -

Laut aida-Archiv München und eigenen Recherchen mobilisieren diverse extrem rechte Splittergruppen zu einer Demonstration am Samstag, den 28. September ab 13 Uhr nach Nürnberg. Das verlogene Motto: "Für soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Heimat und Identität". Der Anmelder agiert im Internet radikal antisemitisch.

Die rechte Demoroute; Lorenzkirche - Königstraße - Kaiserstraße - Fleischbrücke - Hauptmarkt - Sebalduskirche. Mobilisiert wird bisher laut aida-Archiv durch die vom extrem rechten "Bürgerbündnis Franken" unterstützte baden-württembergische Kleingruppe "Netzwerk Demokratie" sowie durch diverse rechte Plattformen in den sozialen Medien, z. B. aus dem Umfeld der "Gelbwesten" und der "Identitären Bewegung". Im Hintergrund scheint es heftige Konflikte zu geben.

Das Nürnberger Bündnis Nazistopp und ver.di bereiten eine Protestkundgebung in der Nähe des Auftaktortes bei der Lorenzkirche vor: Auftakt am Samstag, den 28. September bei Küchen Lösch um 13 Uhr. Des weiteren werden wir eine "begleitende" Demonstration durchführen.

Update: Und wie seit Jahren immer so ein bisschen nervig bis gegen uns gerichtet, das Nürnberger Ordnungsamt, immerhin eine städtische Behörde. Wir sollen mehr Ordner als bisher stellen und haben nach wie vor die seltsame "3 mal 10 Minuten Musik"-Regelung an der Backe, d.h., jeweils zehn Minuten Pause oder Reden zwischen den Musikblöcken.

(Stand 25.9.19)

Schwabach: Drei jugendliche Brandstifter sprayten rechte Parolen (September 2019)

Laut nordbayern.de (26.9.19) sprayten jugendliche Brandstifter in Schwabach rechte Parolen auf Gartenhäuser und weitere Flächen. Die genauen Inhalte der Parolen sind bis jetzt nicht bekannt, die mutmaßlichen Täter sind zwischen 15 und 17 Jahre alt.

nordbayern.de ("Nach Brandserie in Schwabach: Polizei schnappt drei Jugendliche", 26.9.19): hier klicken!

Nürnberg: AfD-MdB Sichert über Greta Thunberg - Dem ehemaligen bayerischen AfD-Chef fallen nur noch persönliche Abwertungen ein (September 2019)

Nachdem vor einigen Tagen knapp zehntausend Leute alleine in Nürnberg bei Fridays for Future auf der Straße waren und Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel in New York mit einer pointierten Rede aufgetreten ist, fallen Martin Sichert, Ex-AfD-Chef von Bayern und Mitglied des Bundestags, zu dieser Entwicklung nur noch persönliche Abwertungen in Kombination mit seltsamen Gesellschaftsbeschreibungen ein.

Greta Thunberg sei "das Symbol für Undankbarkeit und Überheblichkeit", so der Mann auf Facebook. Sichert wirft ihr vor, die Segnungen der westlichen Staaten nicht wertzuschätzen und ständig die Schule zu schwänzen ("wenn Du denn mal zur Schule gehen würdest"). Der AfD-Bundestagsabgeordnete behauptet zusammengefasst am Beispiel der Klimaaktivistin außerdem, dass man bei uns "in allen Notlagen" umsorgt wird, "keinerlei materielle Not" erleben muss.

Zur angeblich dauerhaften Schulschwänzerei Thunbergs: Laut öffentlich zugänglichen Quellen hat diese vor einigen Monaten die schwedische Pflichtschule mit guten bis sehr guten Noten absolviert und strebt ab nächstem Jahr den Besuch eines Gymnasiums an. Zum Blick Sicherts auf den westlichen Kapitalismus: Der Mann muss auf einem anderen Planeten leben. Oder aber: Aus seinen Äußerungen spricht die Arroganz der privilegierten Schichten hierzulande.

(25.9.19)

Seukendorf: Rassistische Parolen auf dem Heimweg von der Kirchweih (September 2019)

Ein 24-Jähriger skandierte auf dem Heimweg von der Seukendorfer Kirchweih "ausländerfeindliche Parolen", so infranken.de (23.9.19). Nachdem seine Umgebung nicht wie gewünscht reagierte, griff er zunächst PassantInnen und später Polizeibeamte an.

infranken.de ("24-Jähriger grölt ausländerfeindliche Parolen nach Kirchweih in Seukendorf und rastet komplett aus", 23.9.19): hier klicken!

Lichtenfels: "Rechtsradikale Äußerungen" eines Randalierers (September 2019)

Wie obermain.de (22.9.19) schrieb, randalierte ein 20-Jähriger in der Toilette der Lichtenfelser Stadthalle. Als die Polizei eingriff, reagierte er mit "rechtsradikalen Äußerungen".

obermain.de ("Lichtenfels: Im Suff in der Toilette randaliert", 22.9.19): hier klicken!

Herzogenaurach: Nazisprühereien in Neubaugebiet (September 2019)

Laut nordbayern.de (21.9.19) besprühten Unbekannte Teile einer Neubauwohnung im Ortsteil Herzo Base "mit Symbolen verfassungswidriger Organisationen". Genaueres ist nicht bekannt.

nordbayern.de ("Rechte Symbole im Rohbau auf der Herzo Base", 21.9.19): hier klicken!

Nürnberg: Konzert wegen Burzum-Shirt abgesagt (September 2019)

Wie nordbayern.de (20.9.19) schrieb, sagte der Z-Bau ein Konzert der Mittelalter-Band Krayenzeit ab, weil ein Musiker beim Soundcheck ein Burzum-Shirt trug.

Burzum war ein Bandprojekt des norwegischen Musikers Varg Vikernes. Vikernes ermordete in den 1990er Jahren einen Musikerkollegen, äußerte sich einschlägig rassistisch und rechtsradikal und hatte offensichtlich größere Bombenanschläge vorbereitet. Daraufhin avancierte er zum Star in der Black-Metal-Szene.

nordbayern.de ("Wegen Shirt von rechtsextremer Band: Z-Bau sagt Konzerte ab", 20.9.19): hier klicken!

Emskirchen: Nazis sprühten Hakenkreuze und SS-Runen (September 2019)

Laut nordbayern.de (17.9.19) spühten mutmaßliche Neonazis in Emskirchen (Landkreis Neustadt/Aisch) Hakenkreuze und SS-Runen auf Verkehrszeichen und andere Gegenstände.

nordbayern.de ("Unbekannte sprühen Hakenkreuze und SS-Runen in Emskirchen", 17.9.19): hier klicken!

Nürnberg, wieder mal: Nazis auf dem Reichsparteitagsgelände, Hitlergruß (September 2019)

Laut einer uns zugegangenen Mitteilung liefen am Wochenende drei Nazis über das Reichsparteitagsgelände und schossen Fotos mit erhobenem Arm. Der Beobachter sprach PassantInnen an, unter anderem "Tour-Guides", keiner habe sich dafür interessiert.

(16.9.19)

Greding, 14. September: Kein AfD-Parteitag am Rande der zivilisierten Welt ohne Gegenprotest! (September 2019)

Auch zum Start des AfD-Parteitags im mittelfränkischen Greding protestierten aufrechte WiderständlerInnen rund um das Bündnis "Greding ist bunt" gegen die rechte Welle. In Bezug auf Besonderheiten war diesmal unter anderem ein pseudo-uniformierter Mann mit AfD-Schulterklappen zu beobachten (Kommentare von Endstation Rechts Bayern Twitter denn auch passend: "Wo haben sie gedient?!" - "AfD, Sir!"). Nicht ganz so lustig war es für einige JournalistInnen. Diese wurden von AfDlern als "dreckige Stasiratte" sowie "Arschloch" bezeichnet (Quelle: Twitter Robert Andreasch).

Ach ja, aus dem Inneren der Halle gab es bis jetzt wenig Interessantes (der Parteitag wird ja noch fortgesetzt). Der bisherige Landesvorsitzende Martin Sichert (Nürnberg) kam nicht mal in die Stichwahl und wird durch Corinna Miazga ersetzt, die sich im Schlussspurt gegen Katrin Ebert-Steiner durchsetzte. An der politischen Ausrichtung der extrem rechten Partei dürfte sich dadurch so gut wie nichts geändert haben: Soziales Antäuschen kombiniert mit völkischer Agitation. Die Suche nach "gemäßigten" Abteilungen der AfD überlassen wir den großen Zeitungen und TV-Sendern und einigen dortigen KommentatorInnen.

(15.9.19)

Oberpfalz / Kloster Veßra (Thüringen): Oberpfälzer Neonazis verhaftet (September 2019)

Laut Twitter Störungsmelder (14.9.19) wurden im Rahmen einer Neonazi-Events in Kloster Veßra zwei Neonazis der Gruppe "Bollwerk Oberpfalz" verhaftet. Die Gründe sind nicht bekannt.

Das neonazistische Musik- und Politspektakel sollte ursprünglich in Themar auf der dortigen rechten Wiese stattfinden, wurden dann jedoch aufgrund diverser behördlicher Einschränkungen in die Szeneimmobilie in Kloster Veßra verlegt.

(15.9.19)

Greding, 14. September: AfD versucht, über juristische Schritte den Widerstand vor Ort mürbe zu machen - Die Rechten wollen ein Smartphone-Verbot vor Ort! - Jetzt erst recht: Alle nach Greding! Protestiert gegen diese extrem rechte Partei! / Update: Verwaltungsgericht wies das durchgeknallte Ansinnen der AfD zurück (September 2019)
- aktualisiert -

Am kommenden Samstag, den 14. September ruft das Bündnis "Greding ist bunt" zu Protesten gegen den Landesparteitag der extrem rechten AfD auf. Nachdem im Juli mehr als 200 Leute vor Ort gegen die Rechten protestierten, wird man jetzt offensichtlich nervös und versucht, über juristischen Druck und unsägliche Unterstellungen den antifaschistischen und antirassistischen Widerstand klein zu kriegen.

Nach unseren Informationen soll eine Klage des bayerischen AfD-Vorstandes gegen das Landratsamt Roth insbesondere das Ziel verfolgen, ein radikales Fotografier- und Filmverbot im Umfeld des Landesparteitags durchzusetzen. Das Mitführen von Smartphones und ähnlichen Geräten soll im Umfeld des Parteitags verboten sein! Dabei bedient man sich in der Begründung billiger Taschenspielertricks: Vermeintlich oder tatsächlich fotografierende GegendemonstrantInnen würden gewaltsame Übergriffe gegen AfDlerInnen vorbereiten. Extrem hohe Zahlen von Übergriffen gegen AfDlerInnen werden präsentiert.

Bei dieser "Argumentation" handelt es sich unter anderem um den Versuch, von der massiven Gewalttätigkeit der rassistischen Bewegungen in den letzten Jahren abzulenken. Der Mord an Walter Lübcke, diverse rechtsterroristische Gruppierungen, andauernde Angriffe auf Geflüchtete und deren Einrichtungen sowie nicht zuletzt einige extrem rechte Nester in Teilen des Staatsapparats (Polizei, Militär) zeigen, woher der Wind weht. Und wurden nicht vor Kurzem in Nürnberg zwei hessische AfDler zu Bewährungsstrafen verurteilt, weil sie einen Nürnberger Türsteher brutal zusammengeschlagen hatten? Und ging nicht in Greding vor einigen Monaten ein AfD-Funktionär JournalistInnen massiv an?

Die Initiative "Greding ist bunt" bilanziert: "Scheinbar zeigen unsere Proteste Wirkung!" Und weiter: "Hier erleben wir mal wieder ein Parade-Beispiel für das bei der AfD so beliebten Victim Blaming. Denn mit Rückblick auf die vergangenen Demonstrationen hier in Greding können wir wohl sehr leicht belegen, von welcher Partei eine potentielle Gefahr durch eine aggressive Haltung gegenüber den anwesenden Personen ausgegangen ist!"

Da bleibt nur eins: Wer kann, fährt am Samstag nach Greding und unterstützt die fleißigen AntifaschistInnen vor Ort! Jetzt erst recht! Der Gegenprotest beginnt um 9 Uhr in der Industriestraße.

Update: Das bayerische Verwaltungsgericht Ansbach hat den Antrag der AfD zurückgewiesen, das Mitführen von Smartphones und ähnlichen Geräten im Umfeld des AfD-Parteitags verbieten zu lassen.

(Stand 13.9.19)

donaukurier.de ("Vor dem AfD-Landesparteitag: Fotografierverbot abgeschmettert", 13.9.19): hier klicken!

Nürnberg: AfD-Schläger zu Bewährungsstrafen verurteilt (September 2019)

Wie die Nürnberger Nachrichten (12.9.19, Printausgabe) schrieben, wurden zwei junge AfDler aus Hessen wegen gefährlicher Körperverletzung zu Bewährungsstrafen von sechs und neun Monaten verurteilt. Die beiden Vorstandsmitglieder der Jungen Alternative Hessen (AfD-Jugendorganisation) haben, so das Landgericht Nürnberg-Fürth, am 29. September 2018 in Nürnbergs Altstadt einen 23-jährigen Türsteher brutal verprügelt. Anlass der Prügelattacke: Der junge Türsteher wollte verhindern, dass die beiden JA-Funktionäre einen extrem rechten Aufkleber an einem Regenrohr in seinem Aufsichtsbereich befestigen.

Es ist unklar, ob das Urteil bereits gerichtsfest ist. Der extrem rechte Aufkleber sollte für die Organisation "Ein Prozent für unser Land"" werben.

(12.9.19)

Nürnberg/München: Anscheinswaffe in Kundgebungsauto bei Stürzenberger-Veranstaltung gefunden (September 2019)

Laut abendzeitung-muenchen.de (12.9.19) fand die Polizei im Kundgebungsauto bei der jüngsten Stürzenberger-Hetzveranstaltung in München eine Anscheinswaffe. Diese Waffen sehen echten Waffen täuschend ähnlich und dürfen wohl nicht in der Öffentlichkeit mitgeführt werden.

Der in Nürnberg sattsam bekannte (Ex-?) Pegida-Aktivist und antimuslimische rechte Agitator ist derzeit auf Tour für / mit der Gruppierung "Bürgerbewegung Pax Europa". Im Oktober will er auch unsere Stadt heimsuchen. Wir versprechen schon jetzt: Gegenprotest ist garantiert!

abendzeitung-muenchen.de ("Bei Stürzenberger-Demo: Polizei findet Anscheinswaffe", 12.9.19): hier klicken!

Nürnberg: So gut wie keine Anklagen nach Holocaust-Leugner-Demonstration vom 30. Juni 2018 (September 2019)

Wie endstation-rechts-bayern.de (10.9.19) berichtete, produzierte die bayerische Justiz "so gut wie keine" Anklagen nach der Holocaust-Leugner-Demonstration vom 30. Juni 2018 in Nürnberg. "So gut wie keine" heißt: Alfred Schaefer wurde mittlerweile wegen diverser einschlägiger Delikte zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt, der Prozess gegen Marianne W. aus Oberfranken steht noch aus. Alle anderen inklusive Versammlungsleitung kommen offensichtlich ungeschoren davon.

Ansonsten haben dem Anschein nach sämtliche involvierten Behörden kein Problem mit der damaligen, aus unserer Sicht die "Revisionistenszene" verharmlosenden und de facto tolerierenden Vorgehensweise.

endstation-rechts-bayern.de ("So gut wie keine Anklagen nach Demonstration für Holocaust-Leugner", 10.9.19): hier klicken!

Nürnberg: Kritik an der Aufführung des "Badenweiler Marsches" auf der Schnepfenreuther Kärwa (September 2019)

Wie nordbayern.de (5.9.19) schrieb, wurde auf der Schnepfenreuther Kärwa der "Badenweiler Marsch" gespielt, laut Artikel "Adolf Hitlers Lieblingsmarsch". Der Kapellmeister wurde in der Folge auf das Stück angesprochen und wolle den Marsch in Zukunft nicht mehr spielen.

Die Vorgeschichte dieses Marsches, der eigentlich "Badonviller Marsch" heißt, ist in mehrerlei Hinsicht interessant.

Erstens: Badonviller ist ein französischer Ort, der einem Sturmangriff bayerischer auf französische Truppen am 12. August 1914 zum Opfer fiel. Der Ort wurde niedergebrannt, französische Zivilisten wurden erschossen und auch gefangen genommen. Badenweiler hieß der Ort zuletzt 1766; die Eindeutschung des Marschnamens erfolgte erst in der Nazizeit. Der damalige Sieg bayerischer Truppen bei Badonviller steht für den deutschen Angriffskrieg gegen seine Nachbarländer, für das den damaligen Weltkrieg auslösende deutsche Großmachtstreben.

Zweitens: Der Komponist, der in Feuchtwangen geborene Militärmusiker Georg Fürst (1870 - 1936), war auch noch in der NS-Zeit musikalisch aktiv. Am 20. April 1935, also an Hitlers Geburtstag, reiste Fürst mit dem Musikkorps des Infanterieregiments 19 von München aus nach Berlin und leitete im Garten des Reichskanzlerpalais in Anwesenheit des Führers eine Morgenmusik, die auch den "Badenweiler Marsch" darbot. Hitler überreichte ihm anschließend sein Bild im Silberrahmen mit eigenhändiger Widmung. Es ist unklar, ob das Stück wirklich Hitlers Lieblingsmarsch war. Unabhängig davon wurde es in der Nazizeit häufig in Liederbüchern publiziert und aufgeführt und galt nicht umsonst als "Musik der nationalen Erhebung" (so ein Werbetext).

nordbayern.de ("Hitlers Lieblingsmarsch zum Kärwa-Start sorgt für Empörung", 5.9.19): hier klicken!

Nürnberg und Stein: Hakenkreuze und antisemitische Schmierereien (September 2019)
- ergänzt -

Laut PM der Polizei und einer an uns gerichteten Mitteilung (1.9.19) wurden auf Parkbänken auf einem Spielplatz im Nürnberger Marienpark sowie im Bereich der Gerasmühle bei Stein Hakenkreuze geschmiert, in Stein auch antisemitische Parolen.

Fazit: Auch 80 Jahre nach dem 1. September 1939 sind noch Fans des von Anfang an verbrecherischen deutschen Angriffs- und Mordkriegs unter uns.

(1.9.19)